"Amazonas Auktion" auf Ende des Jahres verschoben 10 August 2009

Indigene Völker protestieren. Am 5. Juni wurden die Proteste aufgelöst, dabei starben 30 Menschen.
Indigene Völker protestieren. Am 5. Juni wurden die Proteste aufgelöst, dabei starben 30 Menschen.
© David Dudenhoefer

Perus staatliches Ölunternehmen Perupetro hat verkündet, dass es seine Auktion für die Rechte für die Bergung neuer Öl- und Gasvorkommen auf Ende des Jahres verschieben wird.

Die Auktion, die weite Gebiete des Regenwaldes im peruanische Amazonas mit einbezieht, war ursprünglich für letzten Monat angesetzt.

Die Ankündigung kam kurz nach einem gewalttätigen Konflikt im peruanischen Amazonas, der auf Proteste Indigener gegen eine Reihe von Gesetzen folgte, die es Unternehmen allgemein leichter machen – mit eingenommen Öl- und Gasunternehmen – Kontrolle über das Land Indigener zu ergreifen. Vor nicht einmal einer Woche drängte Amnesty international die peruanische Regierung keine weiteren Genehmigungen für die Bergung von Öl und Gas an Unternehmen zu vergeben, die die Rechte Indigener verletzten könnten.

Laut Reuters sagte Perupetros Vorsitzender, Daniel Saba, dass die Auktion nun sicherlich im Oktober oder November diesen Jahres stattfinden werde. Survival setzt sich dafür ein, dass Perupetro das Land unkontaktierter Gruppen aus seinen Auktionen heraushält.

Vor 2 Jahren erregte Saba viel Aufsehen, als er im peruanischen Fernsehen gesagt hatte, die Vorstellung von unkontaktierten Menschen sei "absurd". Vor ein paar Tagen sagte er in einem Interview mit Reuters: "So weit wir wissen, gibt es nur einen Ort, in Madre de Dios, nahe der brasilianischen Grenze, wo vermutlich noch Unkontaktierte leben." Tatsächlich sind mindestens 15 unkontaktierte indigene Gruppen in der Gegend bekannt. Im Südosten und in Zentral- und Nordperu.

 

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