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Menschenrechtskommission will Beschwerde von Survival nachgehen 20 August 2009

Flyer der bei Survival\'s Protest bei Vedanta Jahresversammlung 2009 verteilt wurde.
Flyer der bei Survival\'s Protest bei Vedanta Jahresversammlung 2009 verteilt wurde.
© Survival

Indiens nationale Menschenrechtskommission hat die Regierung von Orissa in einem Schreiben zur Stellungnahme zu ihrem gemeinsamen Bergbauprojekt mit dem Britischen Bergbauriesen Vedanta Resources aufgefordert. Die Kommission kam damit einer von Survival eingereichten Beschwerde nach.

Die Klage betrifft Vedantas Pläne, in den Niyamgiri Hügeln im östlichen Orissa das Aluminium-Erz Bauxit abzubauen. Das Gelände ist heiliges Gebiet die Dongria Kondh, die seit Monaten gegen die Mine protestieren.

Survivals Beschwerde legt dar, in welcher Weise die Menschenrechte der Dongria Kondh, ihre Religionsfreiheit eingeschlossen, durch die Errichtung einer Mine an diesem für sie  heiligsten Ort verletzt würden.

Erste Zweifel an der Zukunft des Bergbauprojektes kamen auf, nachdem ein indischer Umweltminister bekanntgab, dass dem Projekt höchstwahrscheinlich nicht zugestimmt worden wäre, wenn zu dem Zeitpunkt des Antrages durch Vedanta die heute geltenden Gesetze zum Schutz der Rechte indigener Völker in Indien bereits gegolten hätten. Mehrheitseigner von Vedanta ist der indische Milliardär Anil Agarwal.

Der Minister erklärte, dass das Projekt noch nicht endgültig abgesegnet sei, und dass Vedanta strafrechtlich verfolgt würde, sollten Sie ohne Genehmigung mit dem Bergbau beginnen. Dennoch hat Vedanta begonnen, Zugangsstrassen und Förderbänder zu bauen. Die Arbeiten werden jedoch durch massiven Widerstand der Dongria Kondh erschwert.

 

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