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| Weltweit gab es wiederholte Proteste gegen die Tätigkeiten Vedantas. © Survival |
In London fand diese Woche ein noch nie da gewesenes Treffen von Bankiers, regierungsunabhängigen Organisationen und Juristen statt, um über die weit verbreiteten Bedenken bezüglich der Bergbauarbeiten des britischen Unternehmens Vedanta Resources zu diskutieren.
Vedanta-Vertreter waren eingeladen, nahmen aber nicht teil.
Das Treffen fand kurz vor der Entscheidungsfindung der britischen Regierung zu Survivals Beschwerde, dass Vedanta aufgrund seines Umgangs mit den Dongria Kondh in Orissa, Ostindien, die Richtlinien der OECD (die entscheidenden Grundsätze für ethisches Verhalten der Unternehmen) verletzt hat, statt.
Diese Richtlinien sind für alle in OECD-Ländern registrierte Unternehmen bindend. Die OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development – Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) umfasst die Mehrheit der Industrienationen der ganzen Welt.
Inzwischen soll ein katastrophaler Unfall in einem Kraftwerk des Vedanta-Tochterunternehmens Balco mindestens 22 Tote gefordert haben. Die Suche nach Überlebenden geht nun weiter, nachdem ein Schornstein auf die Mitarbeiterkantine in Chhatisgarh, Indien, gestürzt ist.
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