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| Nahua Mann im südwestlichen Peru. © Survival © Survival |
Eine indigene Organisation in Peru hat verlangt, dass Unternehmen nicht mehr ohne Erlaubnis in ihr Land eindringen. Als Beispiel nennt sie das englisch-französische Unternehmen Perenco.
Diese Aufforderung wurde in einer Erklärung von ORPIO gemacht. ORPIO ist in Loretta, im nördlichen Peru, ansässig und gehört der peruanischen Organisation für indigene Völker, AIDESEP, an.
ORPIO verlangt "ein Ende der Eingriffe durch Ölkonzerne, die weiterhin ohne vorherige Absprache und gegen internationale Abkommen in unser Land eindringen. Wie zum Beispiel auf “Lot 121”, wo Perenco im Konflikt mit lokalen Organisationen ist."
Perenco arbeitet auch auf “Lot 67”, das neben “Lot 121” liegt. Perenco wird für seine Arbeit dort stark kritisiert, weil “Lot 67” von mindestens zwei unkontaktierten Völkern bewohnt wird.
AIDESEP appellierte gemeinsam mit der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte an Perus Höchstgericht, Perencos Arbeit zu unterbinden. Perenco bestreitet die Anwesenheit unkontaktierter Gruppen in dem Gebiet.
Werden Sie für unkontaktierte Völker Perus aktiv
Es gibt mehrere Möglichkeiten in diesem dringenden Fall zu helfen.
- Unterschreiben Sie Survivals Petition für unkontaktierte Völker in Peru
- Spenden Sie für die Kampagne für die unkontaktierten indigenen Völker in Peru (und andere Survival Kampagnen)
- Schreiben Sie Ihrem oder Ihrer Abgeordneten im Deutschen Bundestag, Nationalrats Abgeordneten in Österreich oder Nationalrats -Mitglied in der Schweiz.
- Werden Sie für Survival in Ihrer Umgebung aktiv.





