BBC-Reporter John Simpson berichtet über Elend der Buschmänner 26 April 2005

In einem gestern veröffentlichten, Aufsehen erregenden Artikel enthüllt der BBC-"World Affairs"-Redakteur John Simpson, wie schockiert er von seinem Besuch bei den verschleppten Gana und Gwi-Buschmännern war.  

Simpson schreibt: "Ich sah [Im New Xade Räumungslager] Männer umhertorkeln, die von früh morgens betrunken waren, von dem dort erhältlichen spottbilligen Bier."
"Wenn die Regierung Botswanas ausländische Gäste nach New Xade auf eine Erkundungstour mitnimmt, zeigt sie ihnen die Vorzeigeschulen und -kliniken, die für die Buschmänner gebaut wurden. Sie machen einen Umweg, um den "Shebeens", den Bars, auszuweichen."

Simpson schreibt eine wöchentliche Kolumne für die Webseite der BBC, die meistgelesene Nachrichten-Seite der Welt. Er glaubt, daß, entgegen den anderslautenden Beteuerungen von De Beers und der Regierung Botswanas, die Gana und Gwi Buschmänner aus der Zentralen Kalahari vertrieben wurden, um dort Diamanten abbauen zu können.

"Ich konnte nicht glauben, daß dies der wahre Grund ist, aber ich habe meine Meinung geändert.", sagt er, "Es kann kein Zufall sein, daß so viel Reichtum unter dem Land so weniger Buschmänner liegt."

Simpson betont den Versuch der botswanischen Regierung, den Schutz der Buschmänner aus der Verfassung zu streichen.
Die britische Zeitung "Independent" berichtete ebenfalls über die geplante Verfassungsänderung: "Die Streichung des Paragraphen, während gerade eine Gerichtsverhandlung stattfindet, scheint sicherstellen zu wollen, daß die Buschmänner nicht vor Gericht gewinnen können."

John Simpsons Artikel finden Sie unter:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/4480883.stm

Den Independent-Artikel finden Sie unter:
http://survival-international.org/related_material.php?id=123

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