Ureinwohner-Anführer schockiert von Besuch bei Buschmännern Botswanas 8 November 2004

Ein Sprecher der Khoisan*-Jugend von Südafrikas "Northern Cape" zeigte sich bei seiner Rückkehr aus Botswana schockiert von den Bedingungen, die er im Notlager der Buschmänner in New Xade vorgefunden hat.

Elijah Molahlehi, der die Khoisan organisation Motivation Community Development leitet, verbrachte mehrere Tage mit Gesprächen mit den Gana- und Gwi-Buschmännern, welche aus ihrer Heimat im Zentralen Kalahai-Wildreservat vertrieben wurden.

Molahlehi sagte, "New Xade zu besuchen war wirklich erschütternd, die Menschen sind obdachlos, ihre Häuser wurden während der Vertreibungen zerstört. Alle sagen, 'Wir wollen nach Hause zurückkehren.'

Die Regierung behauptet, der Entwicklung zu helfen, aber die Realität ist, die Regierung unterdrückt das Volk der Basarwa-Buschmänner, angefangen mit ihren Lügen über Entwicklung.

Die Basarwa haben kein Geld benutzt, weil sie keines brauchten. Und jetzt in New Xade brauchen sie es, aber sie haben es nicht.

Es gibt keine Möglichkeit, dort zu überleben, zu jagen oder zu pflanzen."

Molahlehi sagte, das Trinkwasser in New Xade sei verschmutzt, AIDS wäre ein großes Problem, und die Kinder würden die Schule ohne Abschluß verlassen, weil sie nicht in ihrer eigenen Sprache unterrichtet werden.

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Elijah Molahlehi ist für Interviews zu erreichen: Telefon (+27) (0)83 481 4910

* Die Khoisan sind eine Gruppe von südafrikanischen Jägern und Viehzüchtern, die für ihre Klick-Sprache bekannt sind, und zu denen auch die Buschmänner gehören.

 

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