Amerikanisches Aussenministerium erklärt, dass die Regierung Botswanas die Buschmänner zwang, ihre angestammten Gebiete zu verlassen 1 September 2004

Ein Bericht über Menschenrechte, der dieses Jahr von der amerikanischen Regierung veröffentlicht wurde, zeigt auf, dass die Regierung Botswanas eine Zwangsumsiedelung mit den Buschmännern, aus ihrem angestammten Land, vollzogen hat.

Laut dem  „Landesbericht der Menschenrechtsmethoden" mussten Ende 2003 die „Basarwa in Umsiedungscamps verharren, nachdem die Regierung sie zwang, ihre angestammten Gebiete im „Zentral Kalahari Schutzgebiet" zu verlassen". Darüber hinaus besagt der Bericht, dass die Regierung im April 2002 alle Basarwa vom „Zentral Kalahari Schutzgebiet" in die von der Regierung geschaffenen Siedlungen Kaudawane, New Xade und Xere, die mit der doppelten Bevölkerung und mit gleichen Resourcen fertig werden mussten, gewaltsam umgesiedelt hat. Dieses Jahr kämpfen die Basarwa weiterhin  mit dem Mangel an Dienstleistungen und Möglichkeiten in den Umsiedlungsgebieten."

Zwei Repräsentanten der Buschmänner reisen momentan durch die USA um die Zwangsumsiedlungen an die Öffentlichkeit zu bringen. Ausserdem werden sie sich Ende des Monats mit Mitgliedern des amerikanischen Kongress treffen.
Der Generaldirektor von Survival, Stehen Corry, sagte heute, „Dieser Bericht ist von grosser Bedeutung weil er bestätigt, das nicht unabhängige Beobachter, nicht einmal die engsten Verbündeten Botswanas, der Behauptung der Regierung glauben, die Buschmänner hätten sich freiwillig umgesiedelt."

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