Regierungsargumente lächerlich 9 Juni 2005

Regierungszeuge Joseph Matlhare hat die Absurdität des Regierungsarguments, dass die Buschmänner vertrieben wurden, weil Dienstleistungen im Reservat zu teuer gewesen wären,  durch seine Aussage bestätigt.

Der frühere Direktor der Wildschutzbehörde behauptete, dass die Ausgabe von Jagdlizenzen an die Buschmänner im Reservat einen "Service" darstellte. Seine Behörde stoppte im Jahr 2002 die Wasserlieferungen und andere Dienstleistungen an die Buschmänner im Zentral Kalahari Wildreservat und beendete das Ausstellen von Jagdlizenzen.

Als Matlhare gestern vor Gericht gefragt wurde, welche Kosten dadurch gespart werden konnten, dass es den Buschmännern verboten wurde zu jagen, konnte der Regierungszeuge nur die Papierkosten für die Lizenzen und die jährlichen Fahrtkosten ins Reservat nennen, welche nötig waren, um die Papiere den Jägern vor Ort auszuhändigen.

Die Buschmänner die im Reservat lebten, mussten jagen um ihre Familien zu ernähren. Ihnen wurden im Jahr 2002 die Jagdlizenzen  entzogen und sie wurden gezwungen, in triste Zwangsansiedlungslager zu ziehen, in denen sie nun von den Wohlfahrtsleistungen der Regierung abhängig sind.

Die botswanische Regierung hat oft behauptet, dass die EInwohner des Reservats über die Einstellungen der Dienstleistungen im Reservat konsultiert worden wären. Joseph Matlhare musste gestern im Kreuzverhör allerdings  zugeben, dass der Entschluss, die Dienstleistungen an die Buschmänner einzustellen schon lange bevor man sie darüber informierte eingestellt wurden.

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