Buschmänner-Kampagne erreicht Kanada

Die Kampagne für die Gana und Gwi Buschmänner geht um die ganze Welt: Survival erfuhr heute, dass vor der Welt-Diamanten Konferenz im kanadischen Vancouver stark protestiert wurde.

Der Protest wurde von einer kanadischen Organisation, genannt VIPIRG, (Vancouver Island Public Interest Research Group) organisiert.

VIPIRG-Mitglied Jessica Asch erzählte Survival: „Es gab hier viel Interesse an der Umsiedlung der Buschmänner aus dem Zentral Kalahari Wildschutzgebiet; als wir dann davon erfuhren, dass die World-Diamond Koferenz in Vancouver stattfindet, wollten wir unsere Besorgnis kundtun und die botswanische Regierung und De Beers wissen lassen, wie wir Kanadier darüber denken. Wir kennen sehr wohl die zerstörerischen Folgen von Kolonisation und Massenumsiedlungen für indigene Völker. Wir wissen, dass genau dasselbe gerade in Botswana passiert, um den Weg für Diamantenminen freizumachen und sind fest entschlossen, solidarisch für die Buschmänner einzustehen. Wir wollen, dass die Menschen in Botswana wissen, dass dies unseren prüfenden Blicken nicht entgeht. Wir sind entschlossen, unsere Stimme mit anderen zum Protest zu erheben."

An der Konferenz nehmen Repräsentanten der Diamantenindustrie aus der ganzen Welt teil. Survival hat heute eine Anzeige in der Vancouver Sun, der größten Zeitung der Stadt, herausgegeben, um den Konferenzteilnehmern den Skandal der Zwangsumsiedlung der Buschmänner ins Bewusstsein zu bringen.

Der Generaldirektor von Survival International, Stephen Sorry, sagte heute: „es ist wirklich ermutigend zu wissen, dass die Menschen aus Vancouver die Buschmänner so unterstützen. Wir erwarten, dass diese Besorgnis sich in naher Zukunft weiter auf andere Länder ausbreitet."

Mehr Informationen erhalten Sie von Survival Deutschland; per Tel.: ++49 (0)30 29002372 oder per Email: info@survival-international.de

Wenn Sie zukünftig unsere Pressemitteilungen per Email erhalten
möchten, nutzen Sie zur Anmeldung bitte das vorgesehene Eingabefeld auf
der linken Seite.