„Wir werden tun, was wir für sie für richtig halten.“

In einer jüngsten Sitzung des Prozesses um die Landrechte der Buschmänner, erklärte der Anwalt der Regierung: „Wir werden tun, was wir für sie [die Buschmänner] für richtig halten."

Die Anwälte der Buschmänner haben das Gericht gebeten, das Verfahren, das sich schon seit über einem Jahr hinzieht, zu beschleunigen, da ihnen allmählich das Geld ausgeht.

Als Antwort auf die Bitte der Buschmänner erklärte Sidney Pilane, Anwalt der Regierung und Sonderberater von Präsident Mogae: „Das Geld [für die Buschmänner] kommt von Einzelpersonen in Europa; anscheinend kommt nichts davon von hier. Das sollte ihm klarmachen, wie die Menschen in diesem Land denken und wie undankbar seine Mandanten [die Buschmänner] sind.

„Wir brauchen keine Europäer, die uns vorschreiben, was wir tun und lassen sollen. Sie können ihnen so viel Geld geben wie sie wollen, aber das kümmert uns gar nicht. Wir sind verärgert über ihre Einmischung in unsere Angelegenheiten. Wir kümmern uns selbst um unsere Leute, wir werden tun, was wir für sie für richtig halten."


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