Guarani Indianern droht Vertreibung 2 September 2005

Der Guarani Ñandeva Gemeinschaft von Yvy Katu droht bis Ende dieser Woche die Vertreibung von ihrem Land.

Die Indianer hatten ihr Land, im Staat Mato Grosso do Sul, im Jahr 2003 von
Großgrundbesitzern zurückerobert. Die Großgrundbesitzer brachten den Fall
vor einen Richter, der zu deren Gunsten entschied. Dies könnte nun die Vertreibung der Gemeinschaft bedeuten – was die Indianer mittel- und
obdachlos werden ließe.

Die Indianer befürchten einen gewaltsamen Konflikt: Im Juni dieses Jahres
wurde ein Mann in einer ähnlichen Situation ermordet und vier weitere
Menschen verletzt, als Viehzüchter versucht hatten eine Guarani Gemeinschaft von ihrem Land zu vertreiben, das diese kurz zuvor wiederbesetzt hatten.  

Die Guarani von Yvy Katu kämpfen darum, dass ihr Land demarkiert (offiziell
anerkannt und abgegrenzt) wird und ihnen damit Landrechte garantiert werden.

Am brasilianischen "Tag des Indianers" am 19. April diesen Jahres, wurde von
indigenen Führern gefordert, dass Yvy Katu eines von vierzehn indigenen
Gebieten ist, welche dringend demarkiert werden müssen.


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