Nomaden während Kampfhandlungen getötet oder vertrieben 30 Dezember 2005Zwei Nukak-Indianer wurden getötet, als sie ins Kreuzfeuer der kolumbianischen Bürgerkriegsparteien gerieten. Etwa 60 weitere mussten aus ihrer Heimat tief im Wald fliehen.
Präsident lässt Wichí warten und trifft sie schließlich doch nicht 23 Dezember 2005Zum zweiten mal innerhalb von fünfzehn tagen hatten sich zehn Wichí Repräsentanten auf die lange und kostspielige Reise von ihrem Land in Nordargentinien in die Hauptstadt gemacht, um den Präsidenten Kirchner zu treffen. Erneut wurde die versprochene Vera
Andamanen-Stämme die Tsunami überlebten, könnten 22 Dezember 2005Die abgelegenen Stämme der andamanischen Inseln, die dadurch bekannt wurden, dass sie Pfeile auf einen patroullierenden Helikopter, der dem Tsunami vom 26. Dezember letzten Jahres folgte, abschossen, sind von einer kompletten Auslöschung durch die Siedler
Träger des Alternativen Nobelpreises: Ohne unser Land streben wir 9 Dezember 2005Der Buschmann Roy Sesana wird heute, am 9. Dezember 2005, den Alternativen Nobelpreis 2005 in Empfang nehmen und der Welt erklären: Mein Volk liebt sein Land und ohne unser Land sterben wir.
Träger des Alternativen Nobelpreises: Ohne unser Land sterben wir 9 Dezember 2005Der Buschmann Roy Sesana wird heute, am 9. Dezember 2005, den Alternativen Nobelpreis 2005 in Empfang nehmen und der Welt erklären: "Mein Volk liebt sein Land und ohne unser Land sterben wir."
Guarani steht Räumung bevor 9 Dezember 2005Ein Bundesgericht hat die Räumung der Guarani-Kaiowa-Indianer aus Ñanderú
Marangatú innerhalb der nächsten Tage angeordnet.
Yanomami begehen Selbstmord 8 Dezember 2005Seit letztem August haben vier Sanuma-Indianer in Nord-Brasilien Selbstmord
begangen. Unter den Sanuma, eine der vier Gruppen des Volkes der Yanomami,
ist Selbstmord nahezu gänzlich unbekannt.
Krenak Indianer blockieren Eisenbahnlinie für ihr Land 6 Dezember 2005Zweihundert Krenak Indianer haben am 1. Dezember 2005 die Eisenbahnlinie Vitoria-Minas in Minas Gerais, Brasilien, blockiert, um auf ihre Landforderungen aufmerksam zu machen.
Yanomami dringen in die Büros der Nationalen Gesundheitsbehörde ein 5 Dezember 2005Am 23. und am 28. November drangen Yanomami-Indianer in die Büros der
Nationalen Gesundheitsbehörde FUNASA in Boa Vista ein, um die
Wiederaufnahme der Gesundheitsversorgung der Gemeinden der Yanomami zu
fordern.
Noch immer Militär im CHT - acht Jahre nach Friedensabkommen 2 Dezember 2005Acht Jahre nachdem das CHT Friedensabkommen zwischen der Regierung von
Bangladesch und dem Stamm der Jumma der Chittagong Hill Tracts
unterschrieben wurde, sind noch immer Hunderte von Militär- und
Paramilitärgruppen in der Region.
Untersuchung über Morde an unkontaktierten Indianern 30 November 2005In einer der größten Operationen ihrer Art, verhafteten gestern über hundert brasilianische Bundespolizisten achtzehn Menschen, die beschuldigt werden, Verbrechen an Indianern und an der Umwelt begangen zu haben.
Buschmann Frau bei Regierungsblockade verhungert 30 November 2005Der Obduktionsbericht von Frau Qoroxloo Duxee hat bestätigt, dass sie an Dehydrierung, Nahrungsmangel und Schock im Zentralkalahari Wildschutzgebiet in Botswana gestorben ist.
Neun isolierte Shompen starben im Tsunami am 25.12.2005 25 November 2005Die Behörden der Nicobar Inseln haben bestätigt, dass neun Mitglieder des
isolierten Shompen-Stammes beim Tsunami am 26. Dezember letzten Jahres gestorben sind.
Rüdiger Nehberg unterstützt Survivals Kampf für Gana und Gwi 'Buschmänner' 24 November 2005Rüdiger Nehberg, Deutschlands berühmteste lebende Outdoor- und 'Survival'-Ikone und engagierter Menschenrechtsaktivist, schloss sich heute mit folgenden Worten der Kampagne von Survival International zum Schutz der Gana und Gwi 'Buschmänner' Botswanas an:
Bushmänner greifen BBC-Radioprogramm als 24 November 2005Die Organisation der Buschmänner der Zentralkalahari hat eine Aussage veröffentlicht, die das kürzlich gesendete Programm von BBC Radio 4, "Crossing Continents", kritisierte, in dem Survival vorgeworfen wurde, die Situation für die Buschmänner zu "verschl
Lokale Kampagne für 'Buschmänner' 18 November 2005Botswanas International Socialist Organisation (ISO) hat eine Kampagne zur Unterstützung der Buschmänner im Nationalpark des Zentral Kalahari Wildreservats gestartet.
Survival bezieht Stellung zu Radiosendung 14 November 2005Hat Survivals Kampagne die Situation für die Gana und Gwi Buschmänner
verschlimmert? Was denken die Buschmänner? Eine Stellungnahme von Survival zur Sendung "Crossing Continents" von Radio 4
Internationale NGOs verurteilen Vertreibung der Buschmänner 10 November 2005Fünf Nichregierungsorganisationen verurteilen die Vertreibung der Gana und Gwi Buschmänner im Zentral Kalahari Wildreservat. Die Erklärungen aus Botswana, Namibia, Süd Afrika, Deutschland, der Schweiz und Frankreich spiegeln die internationale Empörung
Frau tot im Buschmann-Reservat aufgefunden 10 November 2005Das neueste Opfer der Vertreibung der Gana und Gwi Buschmänner durch die botswanische Regierung starb vergangene Woche in der Zentral Kalahari. Es wird angenommen, dass Qoroxloo Duxee verhungert ist, nachdem Wildhüter das Reservat blockiert und die Buschm
Weitere Truppen landen in Papua 7 November 2005Über 1.500 indonesische Truppen landeten im Oktober in Papua, um Sicherheit für die Bildung des neuen Rates des papuanesischen Volkes zu gewährleisten.
Gericht erkennt indigenes Landbesitzrecht an 4 November 2005Das Volk der Temuan aus dem Dorf Bukit Tampoi auf der Halbinsel Malaysias hat einen 10 Jahre dauernden Kampf um sein Land gewonnen.
Wald der Indianer zerstört "Sojagrenze" vorgerückt 2 November 2005Die ursprünglichen Flüsse und Wälder eines der außergwöhnlichsten Stämme des Amazonas werden immer weiter durch das rücksichtslose Vorrücken der "Sojagrenze" zerstört.
Erfolg vor Gericht für Buschmannfamilie 1 November 2005Der High Court, die zweithöchste Instanz in Botswana, hat am Freitag den 28. Oktober angeordnet, dass die Regierung es dem Buschmann Amoglolang Segootsane und seiner Familie gestatten muss, auf ihr Land im Zentral Kalahari Wildreservat zurückzukehren.
Zwei Arhuaco Kinder durch Granaten getötet 28 Oktober 2005Zwei Arhuaco Kinder wurden getötet, weil sie mit von der kolumbianischen
Armee zurückgelassenen, nicht explodierten Granaten gespielt hatten.
Nukak durch bewaffneten Konflikt verdrängt 26 Oktober 200565 Nukak Indianer sind aufgrund von Waffenkonflikten zwischen rechten
paramilitärgruppierungen, linken Guerrillas und der Columbianischen Armee
von ihrem Land verdrängt worden.
Wanniyala-Aetto kehren in den Wald zurück 21 Oktober 2005Einhundert Wanniyala-Aetto Stammesangehörige sind mehr als 20 Jahre nach ihrer Vertreibung auf ihr Land zurückgekehrt.
Rausgeschmissen aus Oxford wegen eines T-Shirts 17 Oktober 200525 Survival-Demonstranten wurden vergangenen Freitag von Sicherheitskräften aus der Studentenvertretung der Universität Oxford hinausgeworfen. Grund: Sie trugen angeblich "beleidigende" T-Shirts" und "stellten beleidigende Fragen". Alle Demonstranten war
Isolierte Indianer töten Holzfäller 14 Oktober 2005Ein Holzfäller, der illegal im Gebiet der Waorani Indianer gearbeitet hat, wurde tot aufgefunden.
Ethnische Säuberung erreicht Endphase 8 Oktober 2005Dutzende Buschmänner wurden gestern von ihrem angestammten Land im Zentral Kalahari Wildreservat vertrieben. Polizisten führten die Vertreibungen unter Androhung von Waffengewalt aus und setzten darauf die
Hütten der Buschmänner in Brand.
Polizei schießt auf Buschmann-Kind und zwei Erwachsene 6 Oktober 2005Drei 'Buschmänner', einschließlich einem Kind, wurden in den letzten Tagen von der Polizei in Botswana durch Schüsse bei Vorfällen verletzt, die darauf ausgelegt waren, die noch in dem Zentral Kalahari Wildreservat lebenden Buschmänner einzuschüchtern und
Stammesvölker werden in Städte gelockt 5 Oktober 2005Die Regierung des indischen Staates Jharkhand hat erklärt, dass Stammesangehörige aus verschiedenen Teilen des Landes durch die Städte des Landes geführt werden sollen.
Verhaftete Buschmänner gewinnen Alternativen Nobelpreis 28 September 2005Fünf Tage nachdem ihre Anführer verhaftet und geschlagen wurden, gab es heute eine dramatische Wendung zugunsten der Buschmänner der Kalahari, als sie erfuhren, dass der diesjährige Alternative Nobelpreis an sie geht.
Inhaftierte Buschmann-Anführer geschlagen 28 September 2005Wie sich heute herausstellte, wurden die am 24. September in Haft genommenen Buschmann-Anführer von Polizeibeamten, enschließlich des Hauptkommissars der Regionalpolizei, in der Haft geschlagen.
Guarani von Yvy Katu behalten ihr Land 22 September 2005Ein brasilianisches Berufungsgericht entschied letzte Woche, dass die Guarani-Ñandeva-Indianer von Yvy Katu ihr Land behalten können.
Survival organisiert auf Modewoche Protest gegen De Beers 20 September 2005Survival International hat gegen De Beers einen Protest organisiert, welcher zeitgleich mit der Londoner Modewoche auf einer von De Beers ausgerichteten Cocktail-Party in der Old Bond Street stattgefunden hat.
Im Buschmann-Reservat bricht Gewalt aus 16 September 2005In Botswana kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen verzweifelten Buschmännern, die aufs Äußerste entschlossen sind im Reservat zu bleiben und Wildschutzbeamten und Polizisten, die diese von dort zu vertreiben versuchen.
Guarani Indianern droht Vertreibung 2 September 2005Der Guarani Ñandeva Gemeinschaft von Yvy Katu droht bis Ende dieser Woche
die Vertreibung von ihrem Land.
Lani Dorfbewohner verstecken sich vor indonesischer Armee 31 August 2005Der Lani Stammesangehörige Benny Wenda, der als Flüchtling in Großbritannien lebt, berichtet heute, dass sich die Leute aus seinem Heimatdorf in Pyramid, Papua, noch immer seit den Angriffen durch die Armee im Juli verstecken.
Gericht entscheidet gegen Landrechte für Iban 30 August 2005Das Malayische Berufungsgericht hat die Entscheidung des Oberlandesgerichts von 2001 verworfen, welches zuvor die Landrechte der Iban von Sarawak anerkannt hatte.
Wir werden tun, was wir für sie für richtig halten. 27 August 2005In einer jüngsten Sitzung des Prozesses um die Landrechte der Buschmänner, erklärte der Anwalt der Regierung: Wir werden tun, was wir für sie [die Buschmänner] für richtig halten.
Sibirische Völker protestieren gegen Öl- und Gasleitung 26 August 2005Einhundert Angehörige der Nivkh, Evenk, und Uilta in Sibirien haben drei
Tage lang die Staßen mit ihren Rentieren blockiert, um gegen den Bau zweier
riesiger Öl- und Gasleitungen auf ihrem Land zu protestieren.
Wichí bitten um Hilfe 24 August 2005Eine Wichí-Gemeinde hat kürzlich um Hilfe gebeten, weil ihr Land umzäunt
worden ist.
Vertreibungen in Verbindung mit Diamantenlizenzen 19 August 2005Wie der oberste Gerichtshof Botswanas diese Woche hörte, hat im Jahr der
Vertreibung der Buschmänner die Anzahl der Lizenzen für den Diamantenabbau
auf ihrem Land drastisch zugenommen.
Welle der Gewalt erschüttert die Stämme der Welt 9 August 2005Während die UN am 9. August den Tag der indigenen Völker der Welt feiert, sind die Stämme der Welt einer Welle von gewaltsamen Angriffen und Morden ausgesetzt.
Ecuador: Indianer erhalten Zugeständnis von Regierung 8 August 2005Nach einem Protest von über einhundert Waorani Indianern in der ecuadorianischen Hauptstadt letzten Monat gab die Regierung die Bildung einer Kommission bekannt zur Untersuchung der Auswirkungen der Ölbohrungen auf Indianerland.
Buschmann-Prozess wird wieder aufgenommen 8 August 2005Nach siebenwöchiger Pause wird heute die Gerichtsverhandlung der Gana und Gwi Buschmänner gegen die botswanische Regierung wieder aufgenommen.
Land der Mursi von Regierung bedroht 8 August 2005Die Mursi sind der Gefahr ausgesetzt, dass Ihnen der Zugang zu Ländereien in den Omo und Mago Nationalparks in Südäthiopien, von welchen sie für Ackerbau und Rinderhaltung abhängig sind, verwehrt wird.
Survival International nimmt Schmuckdesigner Neil Lane ins Visier 4 August 2005In ihrem kontinuierlichen Kampf mit De Beers über die Vertreibung der Buschmänner der Zentral Kalahari in Botswana zur Ermöglichung des Diamantenabbaus, hat die Menschenrechtsorganisation Survival heute den amerikanischen Schmuckdesigner Neil Lane anvisie
Landsieg der Aborigines 3 August 2005Nach langem Kampf wurde der Anspruch der westaustralischen Ngaanyatjarra Aborigines auf ihr Land nun endlich anerkannt. Ihr Anspruch erstreckt sich auf über 180.000 km2 im Gebiet des Mount Gibson und der Great Victoria Desert.
Die Miskito erhalten ihr Land zurück 1 August 2005Der Präsdient von Nicaragua, Enrique Bolaños, hat den an der Karibik-Küste lebenden Miskito-Indianern fünf Landstücke mit einer Gesamtgröße von etwa 8.000 km2 zurückgegeben.
Professor Goods Einspruch gegen Ausweisung gescheitert 29 Juli 2005Der australische Professor Kenneth Good, der im Mai als Bedrohung für die nationale Sicherheit aus Botswana ausgewiesen wurde, weil er die mangelnde Demokratie kritisiert und mit Survival korrespondiert hatte, hat sein Berufungsverfahren vor den Gericht
Zumindest teilweiser Schutz des Ayoreo Territoriums 28 Juli 2005Während eines Treffens in Paris stimmte die UNESCO kürzlich einem gemeinsamen Beschluss der Regierung von Paraguay sowie Unterstützern der Ayoreo-Indianer zu, einen großen Teil des Ayoreo-Waldes in das neue Chaco-Biosphärenreservat mit einzuschließen.
Wilderer überfallen das Jarawa Reservat 27 Juli 2005Eine Gruppe von Wilderern ist vor kurzem in ein Gebiet des isolierten Jarawa-Stammes auf den Andamanen Inseln eingedrungen und hatte von der Gruppe gesammelten Honig gestohlen.
Brasilien: Yanomami warnen: Goldschürfer-Invasion außer Kontrolle 22 Juli 2005Mitglieder des Gesundheitsrates der Yanomami haben einen Brief an das Ministerium für Justiz und Umwelt geschrieben, in dem sie um sofortige Maßnahmen gegen eindringende Goldgräber und deren Verweis von ihrem Land bitten.
Brasilien: Zwei Truká-Indianer ermordet 21 Juli 2005Zwei Truká-Indianer wurden am 30. Juni von einem Geheimagenten der Todesgruppe der brasilianischen Polizei erschossen.
De Beers im Unrecht über Buschmann Vertreibungen 20 Juli 2005Survival fährt fort mit der Kampagne in Unterstützung der Buschmänner des Zentral Kalahari Wildschutzgebiets - trotz der Vorwürfe von De Beers.
Ecuador: Waorani-Indianer demonstrieren gegen Ölbohrungen 15 Juli 2005Über hundert Waroani-Indianer aus dem equadorianischen Amazonasgebiet haben diese Woche in der Hauptstadt gegen die Zerstörung ihres Regenwaldes durch die Ölfirmen protestiert.
Wettlauf für Stammesvölker 14 Juli 2005Dank der unglaublichen großzügigkeit einiger sehr freundlicher menschen können wir jedem der für uns beim diesjährigen londoner triathlon mitmacht fantastische preise bieten.
Supermodel Lily Cole stoppt Zusammenarbeit mit De Beers 12 Juli 2005Lily Cole, britisches Supermodel und derzeitiges Gesicht von De Beers, hat heute verkündet, dass sie sich weigert weiterhin für De Beers zu arbeiten. Anlass zu diesem Entschluss waren die Vorwürfe gegen De Beers im Zusammenhang mit der Vertreibung von B
Julie Christie schließt sich Protesten gegen De Beers an 7 Juli 2005Film-Ikone Julie Christie schloss sich gestern Abend den Protesten gegen De Beers und das Naturkundemuseum an und unterstützt damit die Bemühungen der Kalahari-Buschmänner, welche die Eröffnung der von De Beers gesponserten Diamanten-Ausstellung dieser
Gefolterte Buschmänner sprechen 1 Juli 2005Letzten Monat wurden in Kaudwane, einem Zwangsansiedlungslager nahe des Kalahari Wildreservates, sieben Buschmänner von Wildschutzbeamten gefoltert.
Guajajara begegnen Gruppe unkontaktierter Awá 30 Juni 2005Vor einigen Wochen hatten die Guajajara Indianer, die im Arariboia Gebiet
im Bundesstaat Maranhão leben, die Chance, einer Gruppe von etwa 20
unkontaktierten Awá Indianern zu begegnen.
Den Tsunami überlebt jetzt unter größter Bedrohnung 27 Juni 2005Der isolierte Stamm der Jarawa auf den Andamanen Inseln, der die Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 überlebte und dadurch für Schlagzeilen sorgte, ist nun bedroht vollständig von vordringenden Siedlern ausgelöscht zu werden.
Zahl der Folteropfer auf sieben gestiegen 27 Juni 2005Sieben Buschmänner wurden diesen Monat von Wildhütern in Kaudwane, einem Zwangsansiedlungslager in der Nähe des Zentral Kalahari Wildschutzgebietes, gefoltert.
Eröffnung von De Beers Promi-Geschäft in New York 20 Juni 2005Am Mittwoch Abend (22.06.05, 17:30-21:00 Ortszeit) werden bei der Eröffnung des ersten Geschäftes von De Beers in den USA (703 Fifth Avenue, New York) Demonstranten der Menschenrechtsorganisation Survival International vor dem Geschäft eine Mahnwache abha
Akademiker wurde wegen Verbindungen zu Survival deportiert 17 Juni 2005Seine Entscheidung, den australischen Professor Ken Good als Bedrohung für die nationale Sicherheit zu deportieren, begründete Botswanas Präsident Mogae damit, dass dieser in Verbindung zu Survival International stand.
Richter ordnen Besichtigung der Diamantenstätte an 16 Juni 2005Die Richter des Buschmänner-Prozesses haben angeordnet, dass das gesamte
Gericht zum Zentral Kalahari Wildschutzreservat fliegt, um festzustellen, ob dort Vorbereitungen zum Diamantenabbau getroffen werden.
Fünfzehn Jahre Gefängnis für Schwenken der Flagge 15 Juni 2005Zwei papuanische Aktivisten, Filep Karma und Yusuk Pakage, wurden zu 15 und 10 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie am 1. Dezember 2004, dem Papuanischen Unabhängigkeitstag die Flagge Papuas schwenkten.
Bianca Jagger unterstützt neue Kampagne für die Stämme der Welt 13 Juni 2005Bianca Jagger unterstützt eine neue Kampagne, die die Regierungen der Welt dazu bringen soll, dem wichtigsten internationalen Gesetz für den Schutz von Stammesvölkern zuzustimmen.
Guajajara Anführer bei Landkonflikt ermordet 10 Juni 2005Am 21. Mai 2005 wurde José Araújo Guajajara, ein alter Anführer der Guajajara, von einer Gruppe bewaffneter Männer, die sein Dorf stürmten, Häuser anzündeten und auf die Indianer schossen, ermordet.
Enawene Nawe verlangen Landrechte 9 Juni 2005Stammesangehörige der Enawene Nawene aus dem Bundesstaat Mato Grosso sind letzte Woche in die brasilianische Hauptstadt Brasilia gereist, um dort die Regierung aufzufordern das Kernstück ihres Landes anzuerkennen.
Regierungsargumente lächerlich 9 Juni 2005Regierungszeuge Joseph Matlhare hat die Absurdität des Regierungsarguments, dass die Buschmänner vertrieben wurden, weil Dienstleistungen im Reservat zu teuer gewesen wären, durch seine Aussage bestätigt.
Lügen der Regierung über Jagd der Buschmänner aufgedeckt 8 Juni 2005Ein Regierungszeuge im Buschmann-Prozess gab gestern zu, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die Buschmänner des Zentral Kalahari Wildreservats jemals Schusswaffen zur Jagd benutzt oder zu viele Tiere gejagt hätten.
Regierungsgutachter kann Vertreibungen nicht rechtfertigen 3 Juni 2005Der Gutachter der Regierung für Umwelt- und Wildtierschutz sagte gestern im Buschmann-Prozess in Botswana aus, er halte es für unnötig, die Vertreibung der Buschmänner mit wissenschaftlichen Argumenten zu rechtfertigen.
Regierungskritiker abgeschoben 31 Mai 2005Ein Professor und erbitterter Kritiker der mangelhaften Demokratie in Botswana soll abgeschoben werden. Professor Ken Good verlor heute seinen Einspruch gegen die Deportation, und wurde von Polizisten in Zivilkleidung abgeführt.
Weltweiter Aufschrei bewirkt den Schutz isolierter Indianer 27 Mai 2005Ein brasilianischer Richter hat nach internationalen Protesten den Schutz
eines isolierten Stammes im Amazonasgebiet wiederhergestellt. Der Fall hatte
weltweit für Aufregung gesorgt, nachdem derselbe Richter kürzlich das
Territorium des Stammes für Hol
"Wildhüter dürfen Hühner halten, Buschmänner nicht." 27 Mai 2005Der DirektorJoseph Matlhare, Direktor der botswanischen Wildschutzbehörde, sagte gestern im Gerichtssaal, dass Beamte, die im Zentral Kalahari Wildschutzgebiet arbeiten, Hühner halten dürften, während dies den Buschmännern nicht gestattet sei.
Richter erlauben Wildpark Direktor als zeugen 26 Mai 2005Im Buschmann-Gerichtsprozess gestatteten gestern die Richter, dass Joseph Matlhare, der frühere Direktor der Wildschutzbehörde seine Aussage fortführen dürfe.
Nukak durch Granate verwundet 26 Mai 2005Sieben nomadisch lebende Nukak eine Frau und sechs Kinder sind in Südost-Kolumbien bei einer Granatenexplosion verwundet worden.
Regierungszeuge macht widersprüchliche Aussagen 24 Mai 2005Bei einer wiederholten Überprüfung hat der stellvertretende Direktor der Wildbehörde, Jan Broekhuis, behauptet, er sehe keinen Grund, an der Verlässlichkeit der Daten zu zweifeln, die einem von ihm erstellten Schaubild zugrunde liegen.
Zeuge stellt Regierung bloß 23 Mai 2005Während des Kreuzverhörs eines Schlüsselzeugen in dem Gerichtsstreit zwischen den Kalahari-Buschmännern und der Regierung von Botswana wurden die Begründungen der Regierung für die Vertreibungen der Buschmänner als falsch entlarvt.
Gründe der Regierung für Vertreibung der Buschmänner als falsch erwiesen 19 Mai 2005Der Stellvertretende Direktor des Kalahari-Wildreservats, Jan Broekhuis, hat vor Gericht zugegeben, daß er 2001 einen Vorschlag der Buschmänner ignorierte, welcher die Wasserversorgung der Buschmänner ohne Kosten für die Regierung gesichert hätte.
Minister droht Aktivisten 17 Mai 2005Der philippinische Umweltminister hat ausländischen wie einheimischen Aktivisten mit Verhaftung gedroht, wenn sie fortfahren würden Gemeinden aufzuhetzen.
Wildschutzbeamter wurde zum Management Plan des Reservates befragt 10 Mai 2005Im Kreuzverhör der Verteidigung der Buschmänner gab der für die botswanischen Wildschutzparks zuständige Beamte zu, dass er fälschlicherweise davon ausging, dass das Kabinett einem Managementplan für das Zentral Kalahari Wildschutzgebiet absegnen müsse.
Regierungsanwalt droht mit Ausflug ins Reservat 9 Mai 2005Heute drohte Sidney Pilane, der Hauptverteidiger der Regierung Botswanas im Buschmann-Vertreibungs-Prozess, eine weitere Besichtigung des Zentral Kalahari Wildschutzgebietes zu beantragen.
Buschmänner vertrieben "um sie vor wilden Ttieren zu schützen" 6 Mai 2005Der Anwalt der Regierung im Buschmann-Prozess hat die Vertreibung der Buschmänner damit erklärt, dass "es beschlossen wurde, dass die Einwohner [des Reservats] in Gebieten leben sollten, wo sie vor wilden Tieren geschützt werden könnten".
Kalahari Experte: Buschmänner würden im Reservat besser leben 5 Mai 2005Der Kalahari-Ökologe Arthur Albertson berichtete diese Woche vor Botswanas Oberstem Gerichtshof, daß die Gana- und Gwi-Buschmänner in der Zentralen Kalahari, wo sie jagen und sammeln können, bessere Lebensbedingungen hätten, als in den staatlichen Zwangsa
CIA bezeichnete Papua-Neuguinea als Kannibalenland 4 Mai 20051962 forderte Präsident Kennedy die Niederlande auf, Papua-Neuguinea an Indonesien zu übergeben, statt das Land in die Unabhängigkeit zu entlassen.
BBC-Reporter John Simpson berichtet über Elend der Buschmänner 26 April 2005In einem gestern veröffentlichten, Aufsehen erregenden Artikel enthüllt der BBC-"World Affairs"-Redakteur John Simpson, wie schockiert er von seinem Besuch bei den verschleppten Gana und Gwi-Buschmännern war.
Neue Truppen nach Papua 19 April 2005Weitere 15.000 Soldaten sollen nach Papua entsandt werden. Dies wird ihre Gesamtzahl in der Provinz auf 50.000 erhöhen.
Regierung streicht Buschmänner-Rechte 18 April 2005Die botswanische Regierung schleust einen Gesetzentwurf durchs Parlament, um die Schlüsselklausel in der Verfassung abzuschaffen, die die Rechte der Buschmänner schützt.
Indianerkinder verhungern 12 April 2005In Brasilien sterben Guarani Kinder an Hunger. Nachdem man ihnen fast ihr gesamtes Land geraubt hat, können die Indianer sich nicht mehr ernähren.
Zweihundert Ogiek sind obdachlos und hungrig 12 April 2005Im Auftrag der Regierung hat die Polizei Häuser der Ogiek in Brand gesteckt, die Ernte vernichtet und Terror unter der Bevölkerung verbreitet.
Buschmänner sollen aus der Verfassung gestrichen werden 11 April 2005Die botswanische Regierung versucht eine Verfassungsänderung durchzusetzen, die zum Ziel hat, genau den Artikel zu streichen, der die Rechte der Buschmänner schützt.
Kongress lehnt Gesetz zum Schutz isolierter Indianer ab 8 April 2005Gestern hat der Kongress Paraguays einen Gesetzesentwurf abgelehnt, der das Kerngebiet des letzten isoliert lebenden Indianerstammes südlich des Amazonasbeckens schützen sollte.
US State Department verurteilt die Vertreibungen der Buschmänner 6 April 2005Entgegen aller Bemühungen der botsuanischen Regierung die Vertreibungen der Gana und Gwi Buschmänner als Entwicklungsmaßnahme darzustellen, hat nun das US State Department das Leben in den Zwangsansiedlungslagern als bedroht durch den Mangel an Beschäf
Tausend Meilen mit dem Bollerwagen 1 April 2005Zwei Musiker pilgern von Großbritannien nach Santiago de Compostela in Spanien, um Geld für Survival zu sammeln.
Regierung versucht Regimekritiker auszuweisen 30 März 2005Einem offenen Kritiker der botsuanischen Regierung, der bereits deren Umgang mit den Buschmännern kritisierte, wurde die Ausweisung angedroht.
Armee tötet Dorfbewohner 30 März 2005Indonesische Armee und Polizei haben während ihres jüngsten Angriffes auf Stammesdörfer im Hochland von Papua drei Menschen getötet, Häuser in Brand gesteckt, Schweine abgeschlachtet und Felder zerstört.
Penan protestieren gegen Waldrodung 30 März 2005Hunderte Penan Jäger und Sammler haben einen Protestbrief unterschrieben, der sich gegen die Vergabe einer Rodungsgenehmigung an eine berüchtigte Holzfirma richtet.
Südamerikanische Indianer unterstützen Buschmänner 29 März 2005Mitglieder des isoliert lebenden Ayoreo Stammes in Paraguay haben sich von den südamerikanischen Wäldern aus der Kampagne für die Gana und Gwi Buschmänner der Kalahari Wüste angeschlossen und sich für deren Rechte eingesetzt.
Penan Aktivist wurde für tot erklärt 23 März 2005Fünf Jahre nach seinem Verschwinden im Dschungel von Sarawak, Borneo, wurde Bruno Manser am 10. März von einer schweizer Behörde für tot erklärt.
BHP Billiton im Buschmann Reservat - ohne deren Zustimmung 22 März 2005BHP Billiton, die größte Bergbaugesellschaft der Welt, führt Untersuchungen im Reservat der Gana und Gwi Buschmänner durch, ohne diese vorher um Erlaubnis gefragt zu haben.
Welt-Wasser-Tag: Die Bitte der Buschmänner 21 März 2005Weil der Staat ihnen noch immer den Zugang zu Wasser verweigert, wenden sich die Gana und Gwi Buschmänner an die Regierung von Botswana mit der Bitte, ihre Rechte zu akzeptieren.
Weltbank im Reservat der Buschmänner 18 März 2005Der Ombudsman der Weltbank untersucht Beschwerden, wonach die Bank das Diamantenschürfen im Zentralkalahari Wildschutzgebiet finanzierte, ohne vorher die Bewohner zu fragen.
Stammesvölker der Welt vereinen sich 16 März 2005Mitglieder des Ayoreo-Stammes in Paraguay unterschrieben in Solidarität mit den Bushmännern in Botswana eine Petition.
Britische Menschenrechtspolitik abstoßend und beschämend 14 März 2005Aus Anlass des Commonwealth-Tags am 14. März üben Stammesvölker scharfe Kritik an der britischen Regierung, die die Anerkennung ihrer Rechte in den Vereinten Nationen blockiert.
Survival ruft auf ITB zu Botswana-Boykott auf 11 März 2005Survival International ruft heute auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin der größten Tourismus-Messe der Welt dazu auf, Reisen nach Botswana zu boykottieren. Unterstützer der Gana und Gwi Buschmänner werden vor den Toren des ICC-Messegelände
Neue Baby ist ein Hoffnungszeichen für die Onge 24 Februar 2005Im Onge-Stamm auf den Andamanen-Inseln wurde ein neues Baby geboren. Im vergangenen Jahrhundert ging die Anzahl der Onge stark zurück und ihre Geburtenrate ist sehr niedrig, so dass diese Geburt, mit der die Bevölkerung auf 97 steigt, Grund zur Hoffnung g
Subanean-Familien sollen vertrieben werden 24 Februar 2005Sechsundachzig Familien des Subanenen-Stammes werden vom kanadischen Bergbauunternehmen TVI mit der Vertreibung aus ihren angestammten Heimatländern bedroht.
Indianerkinder verhungern 24 Februar 2005In diesem Jahr starben bereits drei Guarani-Kinder an Hunger; Hunderte weitere leiden an Unterernährung. Die in winzigen Landecken zusammengedrängt lebenden Indianer können nirgends jagen, fischen oder Gemüsegärten anlegen.
Botswanas Präsident greift Gerichtsurteil vor 22 Februar 2005Botswanas Präsident Mogae erklärte gestern gegenüber einem britischen Publikum, dass er eine Rückkehr der Gana- und Gwi-Buschmänner in ihre Heimat im Zentral Kalahari Wildreservat nicht zulassen werde. Ich kann nicht zulassen, dass sie zurückgehen, sa
Drei Jahren danach: Verstärkte Verfolgung 2 Februar 2005Am Vorabend des dritten Jahrestags seit der Vertreibung der Gana und Gwi Buschleute aus ihrem Land im Zentral Kalahari Wildschutzgebiet wurden sechs Buschmännern, die Wild jagten um ihre Familien zu ernähren, hohe Geldstrafen auferlegt.
Todkranker Vater benutzt, um Söhne zu Umsiedlung zu zwingen 20 Januar 2005Der High Court (zweithöchste Instanz) von Botswana hat gehört, wie die Regierungsbeamten einen Sterbenden aus seinem Haus im Zentral Kalahari Wildreservat zwangsumsiedelten und dann zurückkamen und seinen Söhnen sagten, wenn sie sich nicht ebenfalls umsie
Tausende fliehen vor dem Militär im Papua-Hochland 19 Januar 2005'Sie verstecken sich noch immer in den Wäldern, weil die Soldaten in ihrem Dorf sind. Falls sie zurückkehren sind sie voller Angst... Das Militär wird sie einfach erschießen.' Papuanesisch-baptistischer Minister
Buschmänner schliessen Beweisführung ab 14 Januar 2005Der historische Gerichtsfall, in dem 220 Gana und Gwi Buschmännern gegen die botsuanische Regierung klagen, wird am 17. Januar wieder aufgenommen.
Stamm der Andamanen-Inseln in Hauptstadt umgesiedelt 6 Januar 2005Einer der vier 'Negrito'-Stämme der Andamanen-Inseln sind durch örtliche Behörden in die Hauptstadt der Insel, nach Port Blair, umgesiedelt worden.
Schwerer Schlag des Obersten Gerichtshofs gegen Makuxi Indianer 5 Januar 2005Tausenden von Indianern wurde am 3. Januar ein schockierender und schwerer Schlag versetzt, als der Oberste Gerichtshof die offizielle Abgrenzung ihres Landes Raposa-Serra do Sol urplötzlich beendete nur wenige Tage vor dem erwarteten Abschluss dieser A
Erste bestätigte Nachrichten über Indiens Insel-Stämme 2 Januar 2005Es gibt nun erste glaubwürdige Berichte über das Schicksal der fünf isolierten Stämme auf den Andamanen- und Nikobaren-Inseln, welche schwer von dem asiatischen Seebeben erschüttert worden waren.