Große Teile des Landes des einzigen unkontaktierten Volkes Südamerikas außerhalb des Amazonasgebietes befindet sich in den Händen großer Viehzucht-Unternehmen, die es in der Vergangenheit in rasender Geschwindigkeit abgeholzt haben.

Die unkontaktierten Ayoreo-Totobiegosode aus Paraguay leben in ständiger Flucht vor Waldbränden und den Invasor*innen, die in ihr Territorium eindringen. Die ungebremst voranschreitende Rodung lässt die ihnen verbleibende Insel aus Wald immer weiter schrumpfen.

Viele Ayoreo wurden unter Zwang von Missionar*innen und Landinvasor*innen kontaktiert. In der Folge starben viele von ihnen und selbst diejenigen, die den Erstkontakt überlebt haben, leiden unter gesundheitlichen Problemen. Sie verteidigen das Recht und den Wunsch ihrer Verwandten, weiterhin unkontaktiert in ihrem Waldgebiet zu leben.

„Wenn unser Land nicht geschützt wird, werden die [unsere unkontaktierten Verwandten], die sich entschieden haben, weiter im Wald zu leben, dort schon bald nicht mehr überleben können“, sagt Orojoi, ein Anführer der Totobiegosode.

Seit über 25 Jahren kämpft Survival für die Landrechte der Ayoreo. Mit Erfolg: Ein Teil ihres Landes wurde unter Schutz gestellt. Auch die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte wies den paraguayischen Staat an, das Territorium der Ayoreo zu schützen.

Die Ayoreo sind nun darauf angewiesen, dass wir unsere Unterstützung intensivieren.

Hilf uns, die Regierung Paraguays unter Druck zu setzen, damit das letzte unkontaktierte Volk des Gran Chaco nicht vernichtet wird und die Möglichkeit erhält, selbst über seine Zukunft zu entscheiden.

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