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Die Guarani können nicht ohne ihr Land leben

Damiana Cavanha, Anführerin der Apy-Kay-Gemeinde, hat drei ihrer Kinder und ihren Ehemann sterben sehen.

Damiana Cavanha, Anführerin der Apy-Kay-Gemeinde, hat drei ihrer Kinder und ihren Ehemann sterben sehen.

© Paul Patrick Borhaug/Survival

Eine Guarani-Gemeinde in Brasilien ist erneut von ihrem Land vertrieben worden. Ihre Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht und sie leben wieder unter lebensbedrohlichen Bedigungen am Rande einer Autobahn.

Die Guarani geben nicht auf und kämpfen für ihr Land – aber sie bezahlen dafür einen hohen Preis. Die Gemeinde-Sprecherin Damiana hat bereits ihre drei Söhne verloren. Nun haben Bewaffnete ihre Aufmerksamkeit auf die Gemeinde gerichtet.

Die Guarani sind auf dich angewiesen. Bitte schreibe jetzt eine E-Mail an den Justizminister.

E-Mails verschickt:  Helfen Sie uns 15.000 zu schaffen!



An: Minister Sérgio Moro

Target email addresses:[email protected] [email protected]

CC email addresses: [email protected]

Sehr geehrter Herr Moro,

ich bin besorgt, dass den Guarani aus der Apy-Ka'y-Gemeinde schon wieder von ihrem Land vertrieben wurden.

Wenn sie nicht auf ihrem angestammten Land leben dürfen, sind sie gezwungen , unter entsetzlichen Bedingungen am Rande einer Straße zu leben. Dort grassieren Unterernährung und Krankheiten und mehrere Guarani wurden am Straßenrand bereits getötet.

Bitte halten Sie sich an die brasilianische Verfassung und respektieren Sie die Rechte der Guarani: Heben Sie den letzten Räumungsbefehl auf und sorgen Sie dafür, dass ihr angestammtes Land dringend zurückgegeben wird.

Damiana und ihr Volk dürfen nicht gezwungen werden, weiterhin Leiden und Tod zu dulden, um das zu erhalten, was ihnen rechtmäßig zusteht.

Mit freundlichen Grüßen