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Fordere den WWF auf, Messok Dja nicht mehr zu unterstützen

© Fiore Longo/Survival

Die Baka im Kongo-Becken haben große Angst um ihre Zukunft.

Sie müssen zusehen, wie ihre Wälder, in denen sie seit Generationen leben und die sie schützen, gestohlen werden, um den neuen Park Messok Dja zu schaffen. Westliche Organisationen treiben diesen Landraub an, weil sie glauben am besten zu wissen, was mit dem Land zu tun ist – wie zur Kolonialzeit. Wenn es so weitergeht, werden die Leben der Baka zerstört.

Der World Wildlife Fund (WWF) unterstützt das Vorhaben, dabei ist es illegal.

Es ist Zeit, den Naturschutz zu dekolonisieren.

Auch wenn der WWF anderer Meinung sein mag: Die Baka haben diesem Projekt nicht zugestimmt. Wie könnten sie auch? Seit Jahren betreten WWF-geförderte Parkwächter den Wald der Baka und schlagen und foltern die Indigenen, die sie dort auffinden.

Ein Angehöriger der Baka sagte zu uns: „Wenn sie uns sehen, schlagen sie uns einfach mit Macheten. Bam, bam, bam auf deinen Körper.“ Menschen, die bereits Angst vor Verfolgung und Gewalt haben, sind nicht in der Lage, ihre Zustimmung zu geben.

Survival ist nicht gegen Naturschutz, aber Messok Dja muss gestoppt werden um Platz für ein anderes und inklusives Modell von Naturschutz zu machen – für die Baka und für die Natur.

Kolonialer Naturschutz ist ebenso wie der Kolonialismus zum Scheitern verurteilt. Wenn Indigenen ihr Land gestohlen wird und ihre Lebensgrundlagen durch den Naturschutz kriminalisiert werden, boykottieren sie diese Parks.

Bitte schreibe dem WWF mithilfe unserer Vorlage und fordere ihn auf, die Schaffung des Messok Dja-Parks nicht mehr zu unterstützen.

Wir müssen jetzt handeln, wenn wir diesen Park rechtzeitig stoppen wollen.

E-Mails verschickt:  Helfen Sie uns 20.000 zu schaffen!



An: Dr Marco Lambertini

Target email addresses:[email protected]

CC email addresses: [email protected] [email protected]

Sehr geehrter Herr Dr. Lambertini,

ich bin sehr besorgt über die Beteiligung des WWF an der Errichtung des Messok Dja-Parks in der Republik Kongo. Es handelt sich dabei um ein Projekt, das nicht die Zustimmung der dort lebenden Baka-Gemeinden erhalten hat.

Es ist illegal und verletzt Ihre eigene Politik über den Umgang mit indigenen Völkern.

Seit Jahren betreten WWF-geförderte Parkwächter den Wald der Baka und schlagen und foltern die Indigenen, die sie dort auffinden. Menschen, die bereits Angst vor Verfolgung und Gewalt haben, sind nicht in der Lage, ihre Zustimmung zu geben.

Indem Sie lokale Gemeinschaften gegen sich aufbringen, gefährden Sie auch Ihr Ziel, die Tierwelt der Region zu schützen. Wie der Strafverfolgungsspezialist des WWF kürzlich sagte: „Es spielt keine Rolle, wie effektiv Ihre Ranger sind. Wenn die Leute im Park Sie hassen, können Sie den Park nicht schützen.“

Für die Baka und die Tierwelt von Messok Dja – ich bitte Sie, die in Ihrer eigenen Politik und im nationalen und internationalen Recht festgelegten Rechte der Baka zu respektieren und Ihre Unterstützung für die Schaffung des Messok Dja-Parks einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dear Dr Lambertini,

I am very concerned by WWF’s involvement in the creation of Messok Dja Park in the Republic of Congo, a project which doesn’t have the consent of local Baka communities.

It is illegal, not to mention a violation of your own indigenous peoples policy.

For years, WWF-funded park rangers have been entering the Baka’s forest and beating and torturing any tribal people they find there. People that already live in fear of persecution and violence are in no position to give their consent.

By turning local communities against you, you are also jeopardizing your goal of protecting the area’s wildlife. As WWF’s law enforcement specialist said recently: “It doesn’t matter how effective your rangers are, if the people around the park hate you, you can’t protect the park.”

For the sake of the Baka, and the wildlife, of Messok Dja, I urge you to respect the Baka’s rights as set out in your own policy and national and international law, and stop supporting the creation of Messok Dja Park.

Yours sincerely,