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Keine Entwicklungshilfe für Zwangsumsiedlungen im Omo-Tal

© Joey L / joeyl.com

Äthiopien ist einer der größten Empfänger von Entwicklungshilfe aus den USA und Großbritannien, abgewickelt über die Entwicklungsbehörden USAID und DFID. Doch beide ignorieren eine Katastrophe, die sich im Omo-Tal enstpinnt.

Schicken Sie eine E-Mail an Dennis Weller von USAID und an Justine Greening, Ministerin für Internationale Entwicklungszusammenarbeit in Großbritannien.

E-Mails verschickt:  Helfen Sie uns 2.000 zu schaffen!



An: Alfonso E. Lenhardt und The Right Hon. Justine Greening

Target email addresses:[email protected] [email protected]

Sehr geehrter Herr Lenhardt, sehr ehrenwerter Herr Greening,

ich bin sehr besorgt darüber, dass die äthiopische Regierung Tausende Menschen, Angehörige indigener Völker wie die Mursi, Kwegu und Bodi, unter Zwang umsiedelt. Viele verlieren ihr Land, ihr Vieh und ihre Lebensgrundlage. Sie sagen, dass sie ohne die Möglichkeit sich selbst zu sorgen, nur noch „darauf warten zu sterben“. In einem Land, das berüchtigt für seine Hungersnöte ist, verteidigt die Regierung ihren Plan mit der Behauptung, dass dies den betroffenen Völkern „ein modernes Leben“ bringen wird.

Die „Empfänger“ dieser „Entwicklung“ werden festgenommen, geschlagen und vergewaltigt, falls sie sich dagegen wehren. Ihre Getreidevorräte werden zerstört, damit sie ihr Land und ihre Lebensweise aufgeben.

Steuergelder dürfen nicht darin investiert werden, der äthiopischen Regierung dabei zu helfen, diese humanitäre Katastrophe zu schaffen. Ich bitte Sie, die Hilfe an Äthiopien davon abhängig zu machen, dass dieser katastrophale Umsiedlungsprozess (zillagization) und die damit einhergehenden Menschenrechtsverletzungen ein Ende finden.

Bitte handeln Sie jetzt. Wenn Äthiopiens wichtigste Geber gegen diese bedrohlichen Pläne Position beziehen, wird Äthiopiens Regierung zuhören.