Maasai sprechen sich für Buschmänner aus

Maasai aus Kenia und Indianer aus Kanada haben gestern in London vor dem Hochkommissariat von Botswana gegen die Behandlung der Buschmänner durch die Regierung protestiert, der ihrer Ansicht nach das Verhalten ihrer eigenen Regierungen widerspiegelt.

Die Maasai forderten auf Transparenten: „Buschmänner haben ein Recht auf ihr Land" und „Achtet die Rechte der Buschmänner".

Napes Ashini, ein Innu aus dem Osten Kanadas, erklärte: „Die Innu waren Nomaden, Jäger und Sammler wie die Buschmänner. Die kanadische Regierung hat uns gezwungen, uns in festen Dörfern anzusiedeln, und jetzt erfahren wir die vernichtenden Folgen dieser Politik. Unsere Gemeinschaften leiden unter chronischem Alkoholismus und unter Drogenmissbrauch und wir haben die höchsten Selbstmordraten der Welt. Mein eigener Sohn hat Selbstmord begangen, weil er mit seiner Identität als Innu nicht zurechtkam. Wir wollen nicht, dass die Buschmänner das gleiche tragische Schicksal haben. Sie sollten auf ihrem eigenen Land leben dürfen, für ihren Lebensunterhalt jagen und ihre Lebensweise selbst wählen. Ohne ihr Land können sie nicht überleben."

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