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Die Indigenen von Raposa–Serra do Sol

Brutale Farmer bedrohen indigenes Land

Die Indigenen von Raposa-Serra do Sol wurden von gewalttätigen Farmern terrorisiert.

Grauenvolle Angriffe erschütterten ihre Gemeinschaften. Und die brasilianische Regierung weigerte sich, das Gesetz zu achten.

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Die Makuxi, die größte indigene Gruppe in Raposa-Serra do Sol, glauben, dass sie und ihre Nachbarn, die Ingarikó, Nachfahren der Kindern der Sonne sind. Ihre Vorfahren hinterließen ihnen das Geschenk des Feuers, aber auch Krankheiten und die beschwerlichen Bedingungen der Natur.

Ein Makuxi trägt ein paishara-Kostüm für ein Treffen in Bismark, Raposa Serra do Sol, Brasilien, Oktober 1996.
Ein Makuxi trägt ein paishara-Kostüm für ein Treffen in Bismark, Raposa Serra do Sol, Brasilien, Oktober 1996.
© 1996 Fiona Watson/Survival

Die indigenen Völker in Raposa-Serra do Sol jagen, fischen und bewirtschaften ihr Land. Während der langen, trockenen Sommermonate fischen sie in den Flüssen die noch genug Wasser führen, jagen und besuchen Nachbardörfer.

In dieser Zeit bauen und reparieren sie auch ihre Häuser, die sie aus Holz, Lehm und Palmenblättern fertigen. Im Winter (Mai bis September) regnet es so heftig, dass sie diese Aktivitäten nicht mehr ausüben können.

Die Gemeinden sind unterschiedlich groß. Ehe und Familie sind wichtige Werte für sie. Durch Heirat verbundene Familien jagen gemeinsam, aber jeder Haushalt baut sein eigenes Getreide an und züchtet einige wenige Nutztiere für den Eigenbedarf.

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