Survival und die Buschleute des Central Kalahari Game Reserve: 40 Fragen

 
Ein Interview mit Survivals Direktor Stephen Corry

1) Warum will Survival, dass die Buschleute in der Vergangenheit leben?

Das wollen wir nicht. Unsere Kampagne hat rein gar nichts damit zu tun, „in der Vergangenheit“ oder „modern“ zu leben. Es geht um die rechtmäßige Forderung der Buschleute, auf ihrem angestammten Land leben zu dürfen und mit Respekt behandelt zu werden.

2) Aber das Central Kalahari Game Reserve (CKGR) ist ein Wildtierreservat – dort können doch wohl keine Menschen leben?!

Warum nicht? Die Buschleute wohnen dort seit Jahrhunderten. Welche Schäden haben sie dort angerichtet? Weltweit leben Menschen – legal und problemlos – in Naturschutzgebieten.

3) Aber als das CKGR gegründet wurde, hatten die Buschleute kein Vieh – heute ist die Situation sicher eine andere.

Die Lage hat sich nicht viel verändert. Die Buschleute haben sehr kleine Ziegenherden und ein paar kleine Felder, die von der Regierung vor Jahrzehnten angelegt wurden. Seit mehr als einer Generation haben sie einige Pferde. Die Buschleute führen der Umwelt überhaupt keinen Schaden zu, im Gegenteil: Sie tragen zum Erhalt der Natur bei. Sie verfügen über mehr Wissen über die lokale Tier- und Pflanzenwelt als die Parkwächter.

4) Die Regierung sagt, die Herden der Buschleute sind von Krankheiten befallen und daher erkranken auch die Wildtiere.

Das ist nicht wahr. Diese Behauptung und weitere Ausreden wurden von der Regierung benutzt, um den Buschleuten den Zugang zum Reservat zu verweigern, nachdem sie die Buschleute von ihrem Land vertrieben hatte. Vor der Umsiedlung hatte die Regierung keinerlei Anstrengungen unternommen, die angeblich negativen Auswirkungen der Buschleute auf die Natur zu untersuchen.

5) Aber die Regierung sagt, dass die Buschleute von Fahrzeugen aus mit Gewehren auf Jagd gehen.

Das ist ebenso nicht richtig. Selbst die Parkwächter haben dies mehrmals abgestritten und auch der ehemaliger Leiter des Department of Wildlife hat dies unter Eid als nicht zutreffend bezeichnet. Wo sollen die Buschleute die Munition für die Schusswaffen herbekommen haben. Oder das Geld, um dafür zu bezahlen?

6) Ist es nicht die Pflicht der Regierung, den Buschleuten Zugang zur Gesundheitsversorgung zu geben?

Im CKGR hatten die Buschleute eine mobile Klinik, bevor die Regierung diese geschlossen hat. Die Buschleute im Reservat leben nicht weiter weg von der neuen Klinik (in New Xade), als viele abgelegenen Gemeinden im ganzen Land zu der ihnen nächstgelegenen Klinik. Wenn die Buschleute näher an der Klinik leben möchten, können sie frei entscheiden in New Xade zu wohnen. Wieso muss man sie dazu zwingen? In den zwei weiteren Umsiedlungslagern (Kaudwane and Xere) sind überhaupt keine Kliniken vorhanden, sondern lediglich winzige Gesundheitsstationen.

7) Ist es nicht die Pflicht der Regierung, Schulausbildung zur Verfügung zu stellen? Im CKGR war dies sicherlich mit hohen Kosten verbunden.

Es gab eine Schule im Reservat bis die Regierung diese geschlossen hat. Abgesehen davon, wäre der Transport für die Kinder zwischen der Schule und ihren Gemeinden weit weniger kostspielig, als die Umsiedlungen.

8) War die Wasserversorgung innerhalb des CKGR nicht zu teuer für die Regierung?

Nein, die Kosten zur Bereitstellung von Wasser in den Umsiedlungslagern außerhalb des CKGR sind weit höher. Wenn es um die Kosten gegangen wäre, dann hätte die Regierung getan, was andere derzeit machen: neue Brunnen zu bohren. Dann hätte man Wasser nicht mit Lastwagen in das Reservat bringen müssen. Die Europäische Union hatte ernsthaft angeboten, die Kosten zu übernehmen (die Regierung Botswanas lehnte dies ab). Für eine Gemeinde im CKGR kostet es gar nichts, Wasser aus ihrem eigenen Brunnen zu bekommen. Das neue Umsiedlungslager in New Xade außerhalb des Reservats hingegen verfügte über gar keine Wasserversorgung und es war eine außerordentlich teure Leitung nötig, um Wasser bereitzustellen (das aus dem Reservat kommt!).

9) Warum will Survival, dass die Buschleute ins CKGR zurückkehren?

Wir wollen nicht, dass alle Buschleute ins CKGR zurückgehen. Wir wollen, dass diejenigen, die ins Reservat zurückkehren möchten, ein Recht dazu erhalten. Das werden wahrscheinlich weniger als 1.000 Buschleute sein. Warum erlaubt die Regierung nicht, dass sie ins CKGR zurückgehen können?

10) Warum will Survival, dass die Buschleute vom Rest der Gesellschaft abgeschnitten sind?

Das wollen wir nicht. Die Buschleute waren noch nie vom Rest der Gesellschaft abgeschnitten. Bis vor kurzem konnten sie sich immer frei im Reservat und außerhalb davon bewegen. Das ist genauso wie bei anderen Bürgern Botswanas, die ihre Bauernhöfe auf dem Land haben und in der Stadt arbeiten. Den Buschleuten sollte es möglich sein, dass sie ihre Häuser innerhalb des Reservats behalten und sich gleichzeitig ungehindert in und aus dem Reservat bewegen können. Wem würde das schaden?

11) Ist nicht das „Leben mit Tieren” sehr rückständig? Wieso sollte diese Lebensweise im modernen Botswana einen Platz haben?

Die Mehrheit der Menschen in Botswana „lebt mit Tieren“, in den meisten Fällen mit Kuh- und Ziegenherden. Inwieweit ist dies „moderner“ als zu jagen? In der Tat ist es sehr ähnlich. Es ist ein Vorurteil zu glauben, dass dies einen „minderwertigen“ Lebensstil darstellt.

12) Leben die Buschleute nicht auf eine sehr primitive Art und Weise im Reservat?

Nein, sie sind intelligente Menschen. Sie leben und essen gut. Sie verwenden ihre natürliche Umgebung, als wäre sie ein Supermarkt. Andere Menschen in Botswana nutzen ihre Viehherden in ähnlicher Weise, oder setzen ihre Fähigkeiten ein, um Geld zu verdienen und Lebensmittel zu kaufen. Die Buschleute nutzen ihr Können, um sich Nahrungsmittel zu besorgen, ohne dafür Geld auszugeben. Das ist überhaupt nicht primitiv. Sie verdienen Respekt für ihre Lebensweise, genauso wie jeder andere.

13) Doch ohne Frage sind einige Gesellschaften fortschrittlicher als andere.

Das ist eine alte europäische Auffassung, mit der Kolonialismus und Faschismus gerechtfertigt wurden. Europäische Rassisten sagten solche Dinge über Afrikaner. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Grundlage für diese Ansicht. (Und selbst wenn einige Gesellschaften „minderwertig“ oder „rückständig“ sein würden, könnte dies nie eine Verletzung ihrer Rechte begründen.) Gewiss sind einige Gesellschaften schwächer als andere, aber das ist eine andere Sache.

14) Glaubt Survival an „Fortschritt“?

Ja, wir glauben, dass die fundamentale Grundlage allen menschlichen „Fortschritts” Respekt für andere Menschen ist, besonders gegenüber den Schwächeren. Für Regierungen ist es einfach, die Mehrheit und damit die Stärkeren zu respektieren, einfach weil sie es müssen.

15) Aber nur eine kleine Minderheit an Buschleuten in Botswana will innerhalb des Reservats leben.

Wieso lässt man sie dann nicht? Etwa 650 Buschleute wurden im Jahr 2002 gezwungen das Reservat zu verlassen. Trotz der Einschüchterung durch die Regierung, kehrten 250 Buschleute zurück, bis sie nochmals im Jahr 2005 vertrieben wurden. Die große Mehrheit dieser Personen hat den Wunsch geäußert, zurückkehren zu dürfen.

16) Sind es nicht nur die älteren Personen, die innerhalb des Reservats leben wollen?

Überhaupt nicht – viele junge Menschen wollen auch auf ihrem angestammten Land innerhalb des CKGR leben.

17) Warum will Survival die Wirtschaft Botswanas schädigen?

Das wollen wir nicht. Was für Vorteile sollte es für jemanden haben, Botswana zu schaden? Im Gegenteil. Wir versuchen die am meisten benachteiligte Bevölkerungsgruppe Botswanas zu unterstützen.

18) Warum ruft Survival dann zu einem Boykott auf?

Ein Boykott ist eines der wenigen Mittel, das normalen Menschen zur Verfügung steht, um ihre Ansichten über die Handlungen von Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt auszudrücken. Das fügt der Wirtschaft keinen Schaden zu, aber es beschädigt den Ruf von Regierungen. Südafrikanische Produkte wurden während des Apartheid-Regimes jahrelang boykottiert.

19) Aber wenn der Boykott der botswanischen Wirtschaft Schaden zufügt, wäre das nicht Survivals Schuld?

Nein, das wäre die Schuld der Regierung. Der Boykott könnte morgen beendet sein, wenn die Buschleute fair behandelt werden würden. Heutzutage sollte keiner Regierung erlaubt sein, die Minderheiten in ihrem Land zu unterdrücken. Die Lösung des Problems liegt daher bei der Regierung, nicht bei Survival. Die Regierung kann den Boykott morgen beenden, wenn sie die Entscheidung ihres eigenen Obersten Gerichtshofes achtet und die Buschleute frei auf ihrem Land leben dürfen, ohne dass sie eine Genehmigung für den Zutritt zu ihrem Zuhause beantragen müssen.

20) Warum ist ein armes afrikanisches Land Ziel von Survivals Boykott? Was ist mit Problemen vor der eigenen Haustür, beispielsweise die Lage der Roma in Europa?

Survival ist eine internationale Organisation. Wir arbeiten an Fällen auf der ganzen Welt, einschließlich in Ländern mit überwiegend „weißen“ Regierungen, wie Kanada. Unser Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit besonders benachteiligten indigenen Völkern – das ist unsere Zielsetzung. Wir haben auch die Saami in Nordeuropa unterstützt. Survival hat nicht mit den Roma gearbeitet, weil sie kein indigenes Volk darstellen. Zudem sind sie selbst im Allgemeinen sehr gut organisiert und haben nicht um Unterstützung gebeten.

21) Ist Survival nicht eigentlich ein „Newcomer“ vor Ort?

Nein, Survival unterstützt die Buschleute seit den 1970er Jahren, als wir finanzielle Mittel für Projekte der botswanischen Regierung mit Buschleuten organisierten. Wir trafen uns schon Anfang der 1980er Jahre mit Regierungsvertretern, um deren Pläne für das CKGR zu diskutieren.

22) Warum überlässt Survival die Unterstützung der Buschleute nicht botswanischen NGOs wie Ditshwanelo?

Weil die Erfahrung zeigt, dass die NGOs vor Ort der Regierung zu nahe stehen, um die Rechte der Buschleute nachdrücklich und angemessen vertreten zu können.

23) Im südlichen Afrika sprechen wir freundschaftlich miteinander und nicht so konfrontativ.

Das ist nicht immer der Fall. Internationale und lokale Gruppen, die sich gegen die Trockenlegung des Okavango stellten, hatten Erfolg. Sie stoppten in den 1990er Jahren dieses unüberlegte Regierungsvorhaben. Es gibt unzählig viele Beispiele dafür, wie internationale Kritik weltweit – auch in Afrika – Regierungsvorhaben verändert hat. Die Verletzung von Menschenrechten geht jeden etwas an.

24) Hat die Regierung nicht auch mit den Buschleuten verhandelt?

Nein, die Regierung hat „Verhandlungen“ mit den Buschleuten mehrmals abgelehnt. Stattdessen besteht sie auf „Konsultationen“, jedoch niemals mit der Absicht, zu einer Übereinstimmung mit den Buschleuten zu kommen oder auch nur ihre Meinung anzuhören. Die Regierung hat den Buschleuten einfach nur gesagt, dass sie von ihrem angestammten Land weg gehen sollen. Die Regierung definiert „Konsultation“ schlicht als Erklärung der eigenen Entscheidungen.

25) Ist es nicht eine freie und demokratische Regierung?

Regierungskritiker werden von ihren Familien getrennt und ausgewiesen; Minister haben gesagt, dass ich festgenommen werden sollte; Regierungsbeamte erklärten mir, dass ich zusammengeschlagen werde sollte; dem Rechtsanwalt der Buschleute wird die Einreise nach Botswana verboten. Das sind keine Zeichen für Demokratie und Freiheit.

26) Hat Survival nicht über Vorfälle gelogen und behauptet, dass auf Buschleute geschossen oder sie gefoltert wurden?

Nein, alle Informationen von Survival entsprechen der Wahrheit. Schläge und Folter kommen seit Jahren vor. Diese Vorfälle sind gut dokumentiert, obwohl nichts dagegen unternommen wurde. Es gab auch drei einzelne Vorfälle im September 2005, als Buschleute, einschließlich eines Kindes, im CKGR von der Polizei angeschossen wurden.

27) Hat das nicht alles etwas mit Ihnen persönlich zu tun Herr Corry?

Überhaupt nicht. Regierungsvertreter haben erklärt, dass sie schlicht darauf warten, bis ich gestorben bin. In Wirklichkeit würde mein Tod jedoch keinen Unterschied machen. Survival ist die weltweit führende Kampagnen-Organisation zur Unterstützung indigener Völker und steht geschlossen hinter dieser Kampagne. Sie ist nicht abhängig von mir oder einer bestimmten Person. Mehrere hunderttausend Menschen stehen hinter den Buschleuten.

28) Dann hat es also nur mit Roy Sesana zu tun?

Nein. Die Buschleute machen nicht, was Roy Sesana sagt. Er ist nur einer ihrer Sprecher. Wir haben mit jedem einzelnen der betroffenen Buschleute gesprochen. Es gibt Hunderte von ihnen, die nach Hause ins CKGR wollen.

29) Warum widersetzt sich Survival Gesprächen mit der Regierung?

Das machen wir nicht.

30) Warum sagt Survival, dass dies alles mit dem Diamantenabbau im CKGR zu tun hat?

Da es so ist: Obwohl die Regierung, De Beers und NGOs in Botswana behaupten, dass dies nicht mit den Vertreibungen zu tun hat, findet inzwischen Bergbau auf dem Land der Buschleute statt. Viele Menschen kaufen die Edelsteine nicht, wenn sie über das Vorgehen gegen die Buschleute erfahren.

31) Aber könnte der Bergbau weitergehen, wenn die Rechte der Buschleute an ihrem Land respektiert werden?

Ja.

32) Warum erlaubt die Regierung nicht, dass die Buschleute, die ins CKGR zurückkehren möchten, freien Zugang dorthin haben?

Die Regierung befürchtet, dass durch die Buschleute im Reservat der Bergbau in den kommenden Jahren schwieriger werden könnte. Die Regierung kann sich nicht damit anfreunden, dass die Buschleute nicht minderwertig sind, sich ihre eigene Meinung bilden können und Rechte haben. Regierungsbeamte haben ihnen gesagt: „Wir werden euch besitzen, bis ans Ende aller Tage.“ Die Regierung hält an dieser rückständigen Herren-Knecht-Beziehung fest, die im Kern kolonialistisch und rassistisch ist.

33) Fordert Survival die Macht der botswanischen Regierung heraus?

Überhaupt nicht. Wir glauben, dass nur die Regierung die Macht hat, eine Lösung in dieser Angelegenheit zu finden.

34) Survival wurde in Großbritannien gegründet. Hat das nicht alles mit der ehemaligen Kolonialmacht zu tun, die Botswana etwas vorschreiben will?

Überhaupt nicht. Die britische Regierung wird den Buschleuten auch nicht helfen. Survival steht vielen Regierungen kritisch gegenüber, da sie ihre indigene Bevölkerung nicht fair behandeln. Wir sind auch kritisch gegenüber der britischen Regierung.

35) Auf welcher Grundlage fordert Survival, dass Botswana den Wunsch der Buschleute akzeptieren und erlauben soll, dass sie auf ihrem angestammten Land leben können?

Auf Grundlage internationalen Rechts sowie fundamentaler Menschenrechte. Die Landrechte von indigenen Völkern wurden nach internationalem Recht vor 50 Jahren anerkannt. Botswana ignoriert dies und weigert sich, die internationale Konvention zu ihrem Schutz zu unterzeichnen.

36) Welches Recht hat Survival, für die Buschleute zu sprechen?

Wir haben niemals behauptet für jemand anderen zu sprechen. Die Buschleute sind sehr gut in der Lage, für sich selbst zu sprechen. Wir treten jedoch für diejenigen ein, die unter Rechtsverletzungen leiden, und wir verstärken ihre Stimme in einer Art und Weise, in der sie es nicht können. Das ist unsere Aufgabe, genauso wie es die Aufgabe jeder Menschenrechtsorganisation ist. Über Jahre hinweg haben uns die Buschleute des CKGR mehrfach um Hilfe gebeten.

37) Wie wird sich Survival verhalten, wenn die Gerichte Botswanas gegen die Buschleute entscheiden. Oder wenn sich das Gericht für die Buschleute entscheidet, aber die Regierung dies ignoriert?

Wir werden die Kampagne weiterführen.

38) Was wird Survival machen, wenn die Regierung den Buschleuten erlaubt ins Reservat zurückzugehen und dort ohne Einschüchterung leben, jagen und sammeln zu können?

Die Entscheidung würden wir sehr begrüßen und die Kampagne beenden. Botswana könnte somit ein Vorreiter für die Rechte indigener Völker in Afrika werden.

39) Wenn die Regierung dem nicht zustimmen wird, gibt es andere Gründe für die Beendigung der Kampagne?

Nein. Unsere Aufgabe liegt nicht darin, auf Kosten der zukünftigen Rechte und des Wohlstandes der Buschleute zu verhandeln. Wir haben unsere Ausdauer bereits über Jahrzehnte bewiesen. Wir geben nicht einfach auf. Das ist keine Drohung: Es ist schlicht eine Tatsache.

40) Wieso werden sie von Survival „Buschleute“ genannt?

Survival nutzt den Ausdruck „Buschleute” aus zwei Gründen. Als Survival Buschleute nach ihrer Meinung fragte, antworten die allermeisten, dass sie, wenn sie nicht in ihrer Sprache sprechen, den Ausdruck „Buschleute” gegenüber „Basarwa" oder „San" vorziehen. Darüber hinaus wird der Ausdruck von der Öffentlichkeit leicht verstanden, was für Survivals Anliegen, über den Kampf der Buschleute für ihre Rechte zu informieren, von hoher Bedeutung ist. Die leichte Verständlichkeit ist vielleicht auch der Grund dafür, warum die Tourismusbehörde Botswanas den Begriff ebenfalls benutzt.

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