Arabella Kiesbauer unterstützt Survivals Kampagne für die Awá

Arabella Kiesbauer unterstützt Survival Internationals Awá-Kampagne und die Möglichkeit "ein Beispiel für die Achtung der Menschenrechte weltweit zu setzen".
Arabella Kiesbauer unterstützt Survival Internationals Awá-Kampagne und die Möglichkeit "ein Beispiel für die Achtung der Menschenrechte weltweit zu setzen".
© www.arabella-kiesbauer.at

Die deutsch-österreichische Fernsehmoderatorin Arabella Kiesbauer hat sich für Survival Internationals Kampagne zum Schutz des indigenen Volkes der Awá ausgesprochen. Die Awá gelten als das bedrohteste Volk der Erde, ihr Gebiet ist von Holzfällern und Viehzüchtern umzingelt und wird schneller abgeholzt als jedes andere Indigenengebiet in Amazonien.

“Von der Notlage des Awá-Volkes in Brasilien sind wir alle betroffen”, sagte Arabella Kiesbauer gegenüber Survival. “Nicht nur die Vielfalt unserer Welt leidet unter dem Aussterben eines indigenen Volkes, sondern auch die Zukunft, die wir dadurch gestalten. Survival Internationals Kampagne für die Awá ermöglicht uns zum Schutz der Lebensgrundlage und Rechte der Awá beizutragen und ein Beispiel für die Achtung der Menschenrechte weltweit zu setzen.”

"Bis auf 30 Minuten Fußweg sind illegale Siedler an das Dorf von Kleiner Schmetterling herangekommen"
"Bis auf 30 Minuten Fußweg sind illegale Siedler an das Dorf von Kleiner Schmetterling herangekommen"

© Survival International

Die Awá zählen etwa 450 Angehörige und leben im Nordosten von Brasilien. Ihre Lebensgrundlage ist der Wald, der ihnen alles bietet, was sie zum Überleben brauchen. Etwa 100 Awá leben unkontaktiert, und sie müssen vor Holzfällern und anderen Eindringlingen um ihr Leben flüchten. Eines der Awá-Gebiete wurde bereits zu einem Drittel abgeholzt.

Arabella Kiesbauer folgt anderen prominenten Unterstützern der Awá, wie dem britischen Schauspieler Colin Firth und dem brasilianischen Filmkomponisten Heitor Pereira. Mehr als 32.000 Menschen haben bereits eine Nachricht an Brasiliens Justizminister gerichtet um dazu aufzurufen, dass illegale Eindringlinge aus dem Gebiet der Awá ausgewiesen und ferngehalten werden.