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Stoppe den 30%-Plan

© Kate Eshelby /Survival

Auf der nächsten Konferenz der Biodiversitätskonvention (CBD) wollen Staats- und Regierungschefs beschließen, 30% der Erde bis zum Jahre 2030 als Naturschutzgebiete auszuweisen.

Die großen Naturschutzorganisationen behaupten, dass dies den Klimawandel eindämmen, den Schwund von Wildtieren stoppen, die Artenvielfalt erhöhen und so unsere Umwelt retten wird. Das stimmt nicht.

Naturschutzgebiete werden unseren Planeten nicht retten. Vielmehr werden sie menschliches Leid vergrößern und somit Ablehnung schüren, die den Druck auf die Gebiete, die sie eigentlich schützen sollen, vergrößert.

Es wird der größte Landraub in der Geschichte sein und wird Hunderten von Millionen von Menschen die Lebensgrundlage entreißen. Hilf uns diese große grüne Lüge zu stoppen.

Bitte schreibe an die Vereinten Nationen, sowie die europäischen und deutschen Delegationsmitglieder, die über das Schicksal von Millionen von Menschen entscheiden.

E-Mails verschickt:  Helfen Sie uns 5.000 zu schaffen!



An: Elizabeth Mrema

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Sehr geehrte Frau Mrema,

ich bin sehr besorgt über den Vorschlag, 30 % der Erde als Schutzgebiete auszuweisen, der auf der nächsten Konferenz der Biodiversitätskonvention beschlossen werden soll.

Für die lokale und indigene Bevölkerung in Afrika und Asien haben Schutzgebiete zu Gewalt, Hunger und Gesundheitsproblemen geführt. Die von großen Naturschutzorganisationen wie dem WWF und der WCS finanzierten und ausgestatteten Park-Ranger belästigen, schlagen, foltern und töten sie manchmal sogar.

Ich fordere Sie auf, das 30%-Ziel fallen zu lassen, bis es Schutzmaßnahmen für indigene Völker und andere lokale Gemeinden gibt, die für alle neuen und bestehenden „Schutzgebiete“ gelten. Die Landrechte indigener Völker müssen respektiert werden.

Indigene Völker sind die besten Naturschützer. Der garantierte Schutz indigenen Landes muss der wichtigste Mechanismus zur Erhaltung biologischer Vielfalt sein.

Mit freundlichen Grüßen