Präsident für seine Politik gegenüber unkontaktierten Völkern verurteilt
15 August 2018
Präsident Correa wurde von Ecuadors nationaler Indigenenorganisation CONAIE für seine Politik gegenüber den unkontaktierten Indigenen verurteilt.
„Correas Regime fördert die Ölproduktion auf Land, welches unkontaktierten Völkern gehört” so ein Kommentar von CONAIE.
Der Kommentar stammt aus einem offenen Brief an das Weltsozialforum, das gerade in Belem, eine Stadt im brasilianischen Amazonas, stattfindet und an dem auch Präsident Correa teilnimmt. Er bezieht sich auf die jüngste Ankündigung der Regierungsminister, wonach sie versuchen würden, Ecuadors unkontaktierte Indianer vor illegalen Holzfällern zu schützen.
Die einzig verbliebenen unkontaktierten Indianer in Ecuador sind die Angehörige des Waorani-Volkes. Man nimmt an, dass sie in zwei Gruppen, den Tagaeri und den Taromenane, aufgeteilt sind.
CONAIE beschuldigt den Präsidenten Correa auch „der Missachtung der fundamentalen Rechte der Indigenen“ sowie der Bezeichnung der Indigenen als „Terroristen, Delinquenten und Fundamentalisten“, wenn sie zur Verteidigung ihres Landes und ihrer Recht ihre Stimme erheben.

