Erfolg: Peru handelt um unkontaktierte Indianer zu schützen

Internationale Berichterstattung über die neu veröffentlichten Fotos hat Perus Regierung zum Handeln gezwungen.
Internationale Berichterstattung über die neu veröffentlichten Fotos hat Perus Regierung zum Handeln gezwungen.
© G. Miranda/FUNAI/Survival

Perus Behörden haben bekannt gegeben, dass sie mit Brasilien zusammenarbeiten werden, um illegale Holzfäller zu stoppen, die in das Gebiet unkontaktierter indigener Völker in der Grenzregion der beiden Staaten eindringen.

Dieser Schritt ist der erste Erfolg in Survivals Kampagne zum Schutz der isoliert lebenden Indianer an der Grenze zwischen Peru und Brasilien.

Internationale Presseberichte über die neu veröffentlichen Fotos dieser Woche haben die peruanische Regierung zum Handeln bewegt.

In einer Erklärung des peruanischen Außenministeriums vom 2. Februar wird angekündigt, dass „Kontakt zu Brasiliens FUNAI Institut [Behörde für indigene Angelegenheiten] hergestellt werden wird, … um diese Menschen zu schützen und das Vordringen illegaler Holzfäller und die Verwüstung des Amazonas zu verhindern.“

Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: „Die ist wirklich ein ermutigender erster Schritt. Hoffen wir, dass die erklärte Absicht schnell zu echten Handlungen führt.“