Sieg gegen britischen Rohstoffkonzern
Die Dongria Kondh haben einen historischen Sieg im Kampf um ihr Land und ihre Wälder errungen.
Vedanta Resources, ein britischer Bergbaukonzern, wollte auf dem heiligen Berg der Dongria in Indien nach dem Aluminiumerz Bauxit graben.
Die Mine hätte die Wälder zerstört, von denen die Dongria abhängen, und das Leben vieler tausender Kondh in der Region zerstört.
Im Zentrum der Auseinandersetzung steht der heilige Berg der Dongria, der ‚Berg des Rechts.‘ Die Dongria verehren den Gipfel des Berges als Sitz ihres Gottes und beschützen die dortigen Wälder.
Vedanta Resources will an genau diesem Gipfel einen Tagebau errichten um das Aluminumerz Bauxit abzubauen.
Die Dongria Kondh würden ihre Lebensgrundlage, ihre Identität und das Vorrecht auf ihre wichtigste religiöse Stätte verlieren.
Wie andere vertriebene indigene Völker weltweit, würden auch sie ihren gegenwärtig noch guten Gesundheitszustand, ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und ihr spezifisches Wissen über Berge, Wälder und Ackerbaupraktiken verlieren, welches sie seit Generationen tradiert und weiter entwickelt haben.
Andere Gruppen der Kondh leiden bereits unter der Bauxitraffinerie, die von Vedanta am Fuße der Niyamgiri Berge betrieben wird.
Dorfbewohner, die wegen der Raffinerie aus ihren Häusern vertrieben wurden, werden mit Verfolgung und Einschüchterungsversuchen konfrontiert. Sie haben sowohl ihr Land als auch ihre Lebensgrundlage verloren.
Außerdem leiden sie unter Gesundheitsproblemen, bedingt durch die Umweltverschmutzung durch die Raffinerie, die sie für Hautprobleme, Tierkrankheiten und Ernteausfälle verantwortlich machen.
Der Kontrollausschuss für Umweltverschmutzung der Regierung von Orissa hat entschieden, dass die chemischen Emissionen der Raffinerie ‚alarmierend‘ und ‚andauernd‘ seien.
Ihre Unterstützung ist für die Dongria Kondh von großer Bedeutung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, zu helfen: