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Schreiben Sie einen Brief für die Völker im Omo Tal

1. Verfassen, 2. adressieren und 3. versenden sie Ihren Brief

 

Das Untere Omo Tal im Südwesten Äthiopiens ist Heimat von acht unterschiedlichen indigenen Gruppen, die zusammen 200.000 Angehörige zählen. Sie leben dort seit Jahrhunderten.

Die Mursi sind eines der von Gibe III betroffenen Völker im Omo Tal.
Die Mursi sind eines der von Gibe III betroffenen Völker im Omo Tal.
© Eric Lafforgue/Survival

Ein gigantischer Staudamm, Gibe III, wird im Omo Tal gebaut. Wenn er fertig gestellt wird, würde er das empfindliche Ökosystem und die Lebensgrundlage der Gruppen zerstören.

Die Gruppen wurden in die Planung des Damms nicht einbezogen und können dennoch wegen ihm ihre Lebensgrundlage – den natürlichen Überflutungskreislauf des Omo – verlieren.

Wie kann ich helfen?

Bitte schreiben Sie einen Brief für die Völker im Omo Tal. Ihr Brief kostet nur 0,75 € (aus Deutschland), 1,70 € (aus Österreich) oder 1,60 CHF (aus der Schweiz).

HE Meles Zenawi, Prime Minister
P.O. Box 1031,
Addis Ababa,
Ethiopia


Februar 11, 2012

Sehr geehrter Herr Premierminister


 
Wird mein Brief etwas bewirken?
Ja. Immer und immer wieder haben diese Briefe Regierungen und andere zur Verantwortung gezogen. Politik wurde verändert und Leben gerettet.

Warum ein Brief in Deutsch?
Briefe in anderen Sprachen zeigen, dass sich weltweit eine breite Öffentlichkeit für indigene Völker einsetzt. Das macht Eindruck. Durch Schlüsselworte werden die Briefe trotzdem verstanden und, wie die Erfahrung zeigt, auch beantwortet.

Soll ich meinen Brief per Fax, E-Mail oder Post schicken?Die stärkste Wirkung haben Briefe die per Post gesendet werden. Manchmal veröffentlichen wir auch E-Mail-Adressen oder Faxnummern, wenn eine realistische Chance besteht, dass diese gelesen werden. Aber E-Mail-Adressen ändern sich und Faxgeräten wird der Stecker gezogen. Wenn immer möglich, senden Sie Ihre Briefe per Post.