Zwanzig Tupinikim und Guarani Indianer bei Vertreibung verletzt 27 Januar 2006

Mindestens zwanzig Tupinikim und Guarani Indianer wurden letzte Woche ernsthaft verletzt, als 120 Bundespolizisten versuchten sie im Namen der Firma Aracruz Cellulose von ihrem Land zu vertreiben.

Die Polizei drang am Freitag, den 20. Januar in die indianischen Dörfer von Córrego D'Ouro und Olho D'Água im Staat Espírito Santo ein, schoß mit Gummigeschossen und zerstörte Häuser. Sie waren auch mit Tränengas und Maschinenpistolen bewaffnet.

Die Tupinikim und Guarani Gemeinschaften hatten ihr Land im Mai 2005 wiederbesetzt und die Grenzen markiert, da sie nicht länger warten wollten, bis es ihnen irgendwann offiziell zugesprochen worden wäre. Das Land war beinahe 40 Jahre lang im Besitz von Aracruz Cellulose.

Die Firma hatte von einem örtlichen Gerichtshof einen Räumungsbefehl erhalten, doch den Aussagen von Menschenrechtsorganisationen vor Ort zufolge, sind die Indianer nicht vor der Räumung gewarnt worden. Lokale Organisationen behaupten auch, die für die Räumung eingesetzte Maschinerie sei von Aracruz Cellulose gestellt worden.

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