Peru: Regierung stellt sich gegen Indianer auf die Seite der Holzfäller 1 Februar 2002


Die peruanische Regierung hat trotz ihrer Versprechungen nicht dafür gesorgt, die Holzfäller aus dem Gebiet der nicht kontaktierten Indianer im Südosten des Landes zu verbannen. Im Gegenteil hat das Ministerium für natürliche Ressourcen den Holzfällern sogar eine Lizenz verliehen, wodurch deren Aktivitäten in großem Maße zugenommen haben.

Die nicht kontaktierten Indianer sind von den Yora, Mashco-Piro und Amahuaca Stämmen. Sie leben tief im Amazonas im Quellgebiet von vier Flüssen und ziehen in kleinen, höchst nomadisch lebenden Gruppen umher. Ihre Vorfahren waren Überlebende des ‘rubber booms' vor einem Jahrhundert, in dem zehntausende Einheimische an Krankheiten, Folter und Massenmorden starben, als Fremde in ihr Gebiet strömten, um ein Vermögen zu verdienen. Die Yora haben in jüngerer Vergangenheit sogar noch mehr darunter leiden müssen, dass Außenstehende in ihr Gebiet eindrangen und von ihnen stahlen: als der Ölkonzern Shell in den 80er Jahren Forschungen in dem Gebiet anstellte, starb etwa die Hälfte einer Gruppe an Krankheiten, die von den nachfolgenden Kolonisten eingeschleppt wurden.

Wenn die peruanische Regierung nicht bald handelt und die Holzfällererlaubnis zurückzieht sowie die Holzfäller – wie versprochen – aus dem Gebiet verbannt und die Landrechte der Yora anerkennt, wird sie für viele weitere tragische Tode verantwortlich sein.

Sehen Sie wie Sie den Jarawa helfen können.

Mehr Informationen erhalten Sie von Survival Deutschland; per Tel.: ++49 (0)30 29002372 oder per Email: info@survival-international.de

Wenn Sie zukünftig unsere Pressemitteilungen per Email erhalten
möchten, nutzen Sie zur Anmeldung bitte das vorgesehene Eingabefeld auf
der linken Seite.

 

Nachrichtenbericht teilen

 

Werden Sie für unkontaktierte Völker Perus aktiv

Es gibt mehrere Möglichkeiten in diesem dringenden Fall zu helfen.

Abonnieren

Hier können Sie sich eintragen, wenn Sie eine monatliche E-Mail mit Neuigkeiten über indigene Völker erhalten möchten:

Abonnieren Sie unsere Newsfeeds:

 

oder folgen Sie uns im Netz:

News-Archiv