Washington erfährt von der Bedrohung der unkontaktierten Völker

Die nationale Organisation indigener Gruppen des peruanischen Amazonasgebietes trat an die Inter-Amerikanische Kommission  für Menschenrechte (IAKMR), deren Sitz sich in Washington befindet, heran, um ihnen die Bedrohungen zu verdeutlichen, denen die unkontaktierten Gruppen gegenüberstehen.

Ein Sprecher der AIDESEP berichtete der Kommission von der wechselhaften Politik „der Regierung in Bezug auf die illegale Abholzung, und ihre Bestrebungen die Existenz der indigenen Völker zu verleugnen… dasselbe gilt für die Tatsache, dass sich die Territorien der indigenen Gruppen mit jenen überschneiden, auf denen die Förderung von Erdöl und Erdgas erlaubt wurde.“

„Natürlich existieren diese unkontaktierten Stämme und genau in diesem Moment sehen sie sich lebensbedrohlichen Gefahren gegenüber, die durch die Förderung von Erdöl und Erdgas, durch illegale Abholzung und das Eindringen der Kolonisten in ihr Gebiet entstehen.“, erklärt Saul Puerta Pena, der Sprecher der AIDESEP.

Klick hier um die Meinung der AIDESEP über die Anhörung (auf spanisch) lesen zu können.