Die Behörden auf den Andamanen haben mit einem Trainingsprogramm für die örtliche Polizei und Sozialarbeiter begonnen, die vor der Herausforderung stehen das Volk der Jarawa zu beschützen.
Die 300 Jarawa widerstanden dem Kontakt mit Fremden bis 1998. Jetzt sind sie in ernster Gefahr, durch den Kontakt mit Wilderern und anderen Außenstehenden, die in ihr Land eindringen und die Tiere jagen, von denen sie abhängig sind und Krankheiten, Gewalt und Ausbeutung mit sich bringen. Polizei und Sozialarbeiter haben sich des öfteren schon des Mißbrauchs der Jarawa mitschuldig gemacht.
Die Jarawa-Politik der Regierung, die 2004 angekündigt wurde, versprach, dass das Personal, welches für die Jarawa arbeitet, angemessenes Training und Sensibilisierungmaßnahmen erhalten würde.
Die örtliche Regierungszeitung, die Daily Telegrams, kündigte das Trainingsprogramm an und bemerkte: “ Es ist die Pflicht aller Funktionäre sicher zu stellen, dass [die Lebensweise der Jarawa] nicht beeinträchtigt wird, und dass die für sie bestimmten Ressourcen nicht von Außenstehenden ausgebeutet werden."
Werden Sie für die Jarawa aktiv
Survivals Kampagne in den Andamanen konzentriert sich auf die Jarawa, da ihre Situation die heikelste der vier Völker ist. Für das Überleben der Jarawa ist Ihre Unterstützung lebenswichtig. Es gibt mehrere Möglichkeiten zu helfen:
- Schreiben Sie einen Brief für die Jarawa oder einen Brief für die Sentinelesen.
- Spenden Sie für Survivals Andamanen Kampagne.
- Schreiben Sie Ihrem oder Ihrer Abgeordneten im Deutschen Bundestag, Nationalrats Abgeordneten in Österreich oder Nationalrats -Mitglied in der Schweiz.
- Werden Sie für Survival in Ihrer Umgebung aktiv.



