Zeuge bestätigt: Bewaffnete Wächter im Buschmann-Reservat 30 März 2006

Ein Beamter der botswanischen Regierung gab diese Woche im Kreuzverhör zu, dass Wildschutz- und Polizeibeamte im Dezember 2005 sowie im Januar 2006 um die Buschmann-Gemeinde von Metsiamenong positioniert waren.

Die Regierung hatte konsequent bestritten, dass bewaffnete Wächter im Reservat kampieren würden, um die Buschmänner einzuschüchtern, die sich weigerten ihre Wohnstätten und ihr Land zu verlassen.

Zeuge Joel Moragoshele war verantwortlich für Entwicklung, soziale Fürsorge und Armutsbekämpfung der Buschmänner im Umsiedlungslager New Xade (wo viele der vertriebenen Buschmänner gezwungen werden zu leben), doch er sagte aus, nie mit den Buschmännern in New Xade über die Bedingungen im Lager gesprochen zu haben.

Moragoshele gab zu, dass Buschmänner im Lager stark abhängig sind von den Zuteilungen der Regierung.

Er gab außerdem zu, dass er nie bemerkt hatte, welche Problematik die Umsiedlung darstellte und dass er auch nie mit den Buschmännern im Reservat darüber gesprochen hatte  - dies obwohl er vor den Vertreibungen von 2002 über zwei Jahre lang in New Xade war und sechs mal pro Jahr in das Reservat gereist ist.

Er sagte, er sei nie über die Auswirkungen der Zerstörung der Wasserversorgung und anderer Einrichtungen besorgt gewesen, da "es nicht [seine] Angelegenheit war, sich über den genauen Sachverhalt zu informieren".


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