Der britische TV-Sender Kanal 4 zeigt Minenarbeiter auf Yanomami-Land 10 April 2008

Die hochgerühmte Channel 4-Serie wird morgen im Zuge der Serie „Unreported World“  über aktuelle Geschehnisse eine Dokumentation über die verheerenden Folgen der illegalen Goldminen auf dem Land der Yanomami-Indianer im brasilianischen Amazonasgebiet ausstrahlen.

Die Survival Aktivistin Fiona Watson ist kürzlich aus Brasilien zurückgekehrt, wo sie die Yanomami und andere indigene Gruppen besucht hat. Sie sagt: „Die Yanomami sterben, weil die brasilianische Regierung die illegalen Goldminenarbeiter nicht von ihrem Land fernhält und ihr Yanomami-Gesundheitsprogramm durcheinandergerät. Mehr als ein Fünftel des Stammes starb in den 80ern und 90ern an Krankheiten, die von Minenarbeitern eingeschleppt worden waren. Es zerreißt mir das Herz, zusehen zu müssen, wie sich dies alles wiederholt.“

Die Dokumentation von Channel 4 wird auch den Plan von Brasiliens Regierung beleuchten, Land der Indianer in ganz Brasilien für großangelegte Minenprojekte freizugeben – ein Plan, gegen den die Yanomami und andere indigene Gruppen heftigst protestieren.

Der Schamane und Präsident der Yanomami-Organisation Hutukara, Davi Kopenawa Yanomami, erklärte Survival: „Wir Yanomami glauben nicht, dass das Minenprogramm der Regierung irgendjemandem nützen wird. Es wird bloß die Flüsse zerstören, die Fische töten und die Umwelt vernichten. Und es wird uns töten. Wir möchten nicht wieder sterben.“

Die Yanomami-Indianer sind eines der größten indigenen Völker des Amazonasgebietes und leben in den Regenwäldern von Brasilien und Venezuela.

Die Dokumentation „Unreported World“ läuft in Großbritannien am 11. April um 19.30 Uhr auf Channel 4.


Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Laura Engel unter 030-72293108 oder per E-Mail an info@survival-international.de



 

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