Neues Urteil hebt Rassendiskriminierung in Botswana hervor 29 Oktober 2003

Der Richterspruch im Fall Richtersveld zu Beginn des Monats bringt erneut das Thema der Rassendiskriminierung in Botswana hervor. Südafrikas oberste Instanz bestätigte, dass das indigene Richterveld-Volk gemeinschaftlich über sein Land verfügt – Schürfrechte eingeschlossen. Gesetze, die versuchen den Menschen ihre Rechte abzusprechen, wären 'rassendiskriminierend'.

Die Bergbau-Informationsseite minesite.com berichtete diesen Monat, 'Das Urteil, das bestätigt, dass indigene Völker gemäß ihres eigenen, ungeschriebenen Gesetzes eigenen Landbesitz haben, und auch das Recht, diesen entgegen anderen nachfolgend von der Regierung eingeführten Gesetzen gegenüber geltend zu machen, zieht interessante Folgen für Botswana nach sich… wenn das südafrikanische Urteil angewandt wird, so besitzen die Buschmänner das ihnen angestammte Land.'

Während des KhoiSan-Entwicklungstreffens, welches letzten Monat in Botswana gehalten wurde, klagten zahlreiche Sprecher die Regierung wegen ihrer „Diskriminierung", „Assimilierung" und „Zwangsvertreibung" an – sie treibe die Buschmänner in „permanente Verzweiflung".

„Die andauernden diskriminierenden Äußerungen von staatlicher Seite, und die andauernde Enteignung des Basarwa/San [Buschmann] Landes", wie auch „Berichte, die die Umsiedlung der Buschmänner in Gebiete außerhalb des Zentral Kalahari Wildreservates als Verletzung ihrer politischen, wirtschaftlichen und Menschenrechte bezeichnen", wurden vom UN- Komitee zur Eliminierung von Rassendiskriminierung besorgt kommentiert.

Fotos und digital footage sind erhältlich.

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