Survivals Anzeigenkampagne erreicht Kanada

Die Anzeigenkampagne von Survival International hat Kanada erreicht. Heute erscheint eine neue Anzeige in der Ottawa Citizen, in der über die Vertreibung der Gana und Gwi Buschmänner des Central Kalahari Wildschutzreservates informiert wird, sowie über das, was viele für den wahren Grund dieser Grausamkeit halten – die Diamantenbestände die bekanntermaßen in dem Reservat lagern.

Die Herausgabe der Anzeige fällt mit einem Treffen der Bergbauminister, Diamantenfirmen und Nichtregierungsorganisationen in Ottawa zur letzten Runde des Kimberley Prozesses zusammen. Der Kimberley Prozess wurde von der UN Generalversammlung festgelegt, um den Handel mit Konfliktdiamanten zu kontrollieren.

Unter der Schlagzeile "Diamanten bedeuten Verzweiflung", heißt es in der Anzeige "Die Gana und Gwi Buschmänner werden brutal von ihrem angestammten Land in Botswana vertrieben. Die Behörden haben sie aus ihren Häusern getrieben, ihre Wasserversorgung gesperrt, ihnen verboten zu jagen oder Nahrung zu sammeln und zwingen sie in „Umsiedlungslagern" zu leben, wo die Verzweiflung herrscht. Laut der Regierung soll ihnen damit „Entwicklung" geboten werden – die Buschmänner glauben, es diene dazu, den Weg für die Diamantenminen freizumachen. Sie können dazu beitragen, die Gana und Gwi Buschmänner vor der Verbannung und Zerstörung zu retten: Sagen sie den Behörden ihre Meinung und dass sie es ablehnen werden, Diamanten aus Botswana zu kaufen bis die Buschmänner ihr Land zurückbekommen."

Der Generaldirektor von Survival, Stephen Corry, sagte heute: ‚Je länger die Regierung darauf beharrt, die Buschmänner nicht auf ihr eigenes Land zu lassen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Diamanten Botswanas als ‘Konfliktdiamanten' gekennzeichnet werden. Präsident Mogae riskiert mit seinem Starrsinn die Haupteinkommensquelle seines eigenen Landes.'

NB: Die Namen Gana und Gwi enthalten Laute, die nicht in dieser Schreibweise dargestellt werden und können als G//ana und G/wi geschrieben werden. Survival lässt die Symbole ‘//' und ‘/' weg, da sie von den meisten Menschen international nicht verstanden werden.

Mehr Informationen erhalten Sie von Survival Deutschland; per Tel.: ++49 (0)30 29002372 oder per Email: info@survival-international.de

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