Buschmänner-Proteste erreichen USA und Schweiz

Zwei der wichtigsten Märkte für Diamanten betroffen

Die aktuelle Protestkampagne gegen die illegale Vertreibung der Buschmänner aus dem Zentral Kalahai Wildschutzgebiet hat sich auf zwei der wichtigsten Länder für die Diamantenindustrie ausgedehnt – die USA und die Schweiz.

In New York hielt eine Gruppe von Sympathisanten außerhalb des UN-Hochkommissariats von Botswana eine Mahnwache ab. Ihr Sprecher Tom Torma sagte, "Wir haben so viel über die erzwungene Assimilation der Buschmänner gelesen, daß wir unsere Empörung darüber ausdrücken wollen, daß so etwas im 21. Jahrhundert noch passieren kann."

Inzwischen haben Unterstützer im Stadtzentrum von Lugano in der Schweiz protestiert.

Der Direktor von Survival International, Stephen Corry, sagte heute: "Die Proteste gegen die illegale Vertreibung der Buschmänner und die Bemühungen der Regierung Botswanas, ihre Kultur auszulöschen, haben sich jetzt auf weltweit 8 Länder ausgedehnt. Mehr werden unweigerlich folgen, wenn die Regierung den Buschmännern nicht erlaubt, auf das Land ihrer Vorfahren zurückzukehren, wie es so viele von ihnen wünschen."

Mehr Informationen erhalten Sie von Survival Deutschland; per Tel.: ++49 (0)30 29002372 oder per Email: info@survival-international.de

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