Ein Team von internationalen Experten besucht heute den nomadischen Stamm der Nukak, die aus ihrer Waldheimat geflüchtet sind nachdem der kolumbianische Drogenkrieg sie eingeholt hat.
Die Nukak leben mittlerweile in einem Lager im Wald, in dem sie vor sechs Wochen von der Regierung untergebracht wurden. Viele von ihnen leiden an Unterernährung, haben chronischen Durchfall, Grippe und Atemwegsinfektionen, und finden nicht genug ihrer Nahrung, die wild im Wald wächst.
Von einer Population von 1.200 Nukak vor gerade einmal zwanzig Jahren leben heute nur mehr knapp 500.
Das Expertenteam ist Teil einer internationalen, von Kolumbiens nationaler indianischer Organisation (ONIC) organisierten, Mission zur Erforschung der Situation indigener Völker in Kolumbien, die vom Drogenkrieg betroffen sind.
Für weitere Informationen über ONIC's internationale Mission klicken Sie bitte hier (Spanisch).
Werden Sie für die Nukak-Maku aktiv
Kampagnen zugunsten der Rechte der Nukak haben bereits Früchte getragen. So schuf Kolumbiens Regierung 1993 ein Reservat für die Nukak und vergrößerte es 1997, nachdem Survival und indigene Organisationen vor Ort verschiedene Kampagnen geführt hatten. Nun fordern die Nukak, dass die Grenzen ihres Reservats respektiert werden.
Bitte schreiben Sie der kolumbianischen Regierung. Bitten Sie sie, Verhandlungen beizutreten, um die Rückkehr der Nukak auf ihr Land sicher zu stellen.
Spenden Sie für Survivals Kampagne zum Schutz der Nukak (oder anderen Kampagnen)


