Deutscher Regierungsvertreter reist nach Peru 13 April 2007

Survival International fordert in einem Schreiben den Beauftragten der Bundesregierung auf, die stark gefährdeten Indianern in Peru zu unterstützen, während er sich in diesen Tagen auf einer 10-tägigen Reise in Südamerika befindet.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Günter Nooke, wird in Guatemala, El Salvador und Peru mit Vertretern von Regierung, Justiz und Legislative sowie Angehörigen der Zivilgesellschaft zusammenkommen, um über die aktuelle Lage der Menschenrechte zu sprechen.

Derzeit sind etwa 15 indigenen Stämme in Peru direkt bedroht durch das Eindringen von illegalen Holzfällern in ihre Gebiete sowie durch Ölförderung auf ihrem Land.

Survival International ersuchte den Beauftragten, die Regierung in Peru dazu aufzufordern, jegliches Eindringen in das Land der Stammesvölker zu unterbinden, den Abbau von natürlichen Ressourcen auf ihrem Land zu verbieten und einen Notfallplan für den Fall einer Kontaktaufnahme zu entwickeln.

Der Direktor von Survival International, Stephen Corry, sagte dazu:
"Diese Menschen sind Perus gefährdetste Bürger. Wenn die Regierung die Holzfäller nicht entfernt und auch andere davon abhält, dort einzudringen, werden die isoliert lebenden Indianer wahrscheinlich ausgelöscht. Ich hoffe, dass die deutsche Regierung diese Völker unterstützt.”

Für mehr Information kontaktieren Sie Laura Engel unter info@survival-international.de

 

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