Ecuador: Waorani-Indianer demonstrieren gegen Ölbohrungen 15 Juli 2005

Über hundert Waroani-Indianer aus dem equadorianischen Amazonasgebiet haben diese Woche in der Hauptstadt gegen die Zerstörung ihres Regenwaldes durch die Ölfirmen protestiert.

Mit Sprechchören: „Wir wollen kein Geld, wir wollen den Wald!" zogen die Indianer zum Kongressgebäude und erklärten vor dem Abgeordnetenhaus: „Wir wollen keine weiteren Ölbohrungen auf unserem Land. Wir wollen nicht aussterben. Wir wollen, dass man unsere Rechte achtet."

Das unmittelbare Ziel ihrer Entrüstung war die brasilianische Firma Petrobrass, die die Zulassung hat, im Yasuni Nationalpark zu bohren, in dem einige isolierte Waorani-Gruppen zu Hause sind.

Die Waorani erklärten: „Wir wollen keine Ölfirmen mehr in unserem Gebiet und auch kein Geld mehr von ihnen. Früher erstreckte sich unser Land vom Cruaray bis zum Napo. Aber als die Missionare kamen, die mit den Ölfirmen unter einer Decke stecken, haben wir unser Land verloren. Das wenige, was uns geblieben ist, wird jetzt von genau diesen Firmen zerteilt und verschmutzt. Was soll aus unseren Kindern werden, wenn sie größer sind? Wo sollen sie leben?"


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