Ihre Auslöschung droht durch Krankheiten und Landverlust
Tief im brasilianischen Amazonas leben Völker, die keinen Kontakt mit der Außenwelt haben.
Illegale Holzfäller und Viezüchter dringen in ihr Land ein und schleppen Krankheiten ein. Wenn dies nicht aufhört, werden sie nicht überleben.
Immer und immer wieder hatte der Kontakt zur Außenwelt für die unkontaktierten Völker Brasiliens desaströse Folgen.
Diese sehr isoliert lebenden Völker haben keine Abwehrkräfte gegen andernorts weit verbreitete Krankheiten. Aus diesem Grund sind sie sehr gefährdet.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass 50 Prozent eines Volkes innerhalb von einem Jahr nach Kontakt mit der Außenwelt ausgelöscht wird – durch Krankheiten wie Masern oder Grippe.
Die Bevölkerung der Matis halbierte sich nach dem ersten Kontakt mit der Außenwelt. Jung und Alt, inklusive einiger Schamanen, starben an eingeführten Krankheiten.
Darüber hinaus sind Konflikt und gewaltsame Zusammenstöße eine der häufigsten Folgen wirtschaftlicher Aktivitäten in Gebieten, in denen unkontaktierte Völker leben.
Solche Konflikte haben zum Tode einiger Außenstehender und vieler Indigener geführt.
Die letzten fünf Überlebenden der Akuntsu haben brutale Angriffe erlebt, wurden Zeugen eines Massakers an ihren Gefährten und sahen zu, wie die Bulldozer der Grundbesitzer ihre Häuser zerstörten.
Ihre Unterstützung ist von großer Bedeutung. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten der Hilfe: